Christmas Day
Choral Fantasy on Old Carols H 109, 1910
Christmas Day von Gustav Holst ist eine kunstvoll gestaltete Fantasie über traditionelle englische Weihnachtslieder. Das 1910 komponierte Werk verbindet bekannte Melodien wie „Good Christian Men, Rejoice“ und „The First Nowell“ zu einer kurzweiligen musikalischen Erzählung, die die Essenz der Weihnachtszeit einfängt. Dank der geschickten Orchestrierung und der harmonischen Farbgebung passt dieser Klassiker der britischen Chortradition in nahezu jedes Weihnachtsprogramm – auch jenseits der Insel.
Herausgeber ist der englische Dirigent und Komponist Howard Arman, der das Werk erstmals in einer kritischen Urtext-Edition zugänglich macht. Mit seiner transparenten Struktur und den flexiblen Begleitoptionen eignet sich das Werk für Chöre verschiedener Leistungsstufen und Größe.
Holst hat verschiedene Aufführungsmöglichkeiten vorgesehen. Es ist möglich, das Werk mit Orchester und Chor aufzuführen. Alternativ kann auf die Bläser verzichtet werden: Für diesen Fall hat der Komponist die Streicherstimmen um entsprechende Noten im Kleinstich versehen, die mitzuspielen sind. Mit dem Orgelauszug kann dieses Werk auch nur mit Orgel und Chor respektive Klavier und Chor aufgeführt werden.
Christmas Day – eine einfache, aber wirkungsvolle Bereicherung des Chor-Repertoires für die Weihnachtszeit!
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Komponist*in
Gustav Holst
| 1874-1934Gustav Holst (1874-1934) war ein britischer Komponist. Er ist heutzutage hauptsächlich für seine Orchestersuite Die Planeten, die im Zuge einer zeitweiligen Beschäftigung mit Astrologie 1914 entstand. Abseits dieses Publikumslieblings schrieb Holst aber auch einige Opern, weitere Orchesterwerke, darunter die St. Pauls Suite, die ein beliebtes Stück bei Jugendorchestern ist, da sie vergleichsweise einfach zu spielen ist. Außerdem schrieb er geistliche und weltliche Vokalwerke. zur Person
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Herausgeber*in
Howard Arman
| 1954Vielseitigkeit gehört zu den wichtigsten musikalischen Anliegen des in London geborenen Dirigenten und Komponisten Howard Arman. So profiliert er sich in allen Epochen, Genres und Darbietungsformen der klassischen Musik: vom historisch informierten Barockkonzert über Sinfonik und Oper bis hin zu Jazzprogrammen und breitenwirksamen, eigenen Rundfunksendungen und selbst moderierten Mitsingkonzerten. Vokalmusik bildet einen wichtigen Schwerpunkt. 1998 bis 2013 war er Künstlerischer Leiter des MDR-Rundfunkchores, zu dessen Ehrendirigenten er 2019 ernannt wurde. Von 2016 bis 2022 war er Künstlerischer Leiter des BR-Chores, mit dem er ebenfalls eine Vielzahl von CD-, Live-on-demand-, TV- und Videoproduktionen realisierte. Howard Arman gastiert an Opernhäusern in Europa, Asien und Amerika.
Zu seinen eigenen Kompositionen zählen, neben Bühnen-, Orchester- und Vokalwerken, zahlreiche chorsinfonische Arrangements und Werkausgaben von Musik vom 17. bis zum 19. Jahrhundert. Er hatte Professuren an der Hochschule Mozarteum und an der Hochschule Luzern inne.
Im Carus-Verlag hat Howard Arman 2024 seine Fassung von Mozarts Requiem veröffentlicht.
zur Person