Heinrich Schütz: Alles, was Odem hat + Psalm 117 - Noten | Carus-Verlag

Heinrich Schütz Alles, was Odem hat + Psalm 117

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Christoph JK Müller hat mit seiner groß angelegten Vertonung des 22. Psalms ein fesselndes Chorwerk geschaffen. Die bildgewaltige Sprache der biblischen Vorlage überträgt er in moderne, mitreißende Klänge: Das Ergebnis ist die Kombination aus eingängiger Melodik, kraftvoller Rhythmik und schlüssiger Dramaturgie. Die Komposition verhandelt eindrucksvoll den Kontrast zwischen Einsamkeit, Ausgrenzung und Anfeindung einerseits sowie Gottvertrauen, Hingabe und Beharrlichkeit andererseits – ein emotionales Ringen um Hoffnung in Krisenzeiten. 

Das Werk entstand als Auftragskomposition der Landesakademie für die musizierende Jugend Baden-Württemberg, Ochsenhausen, und wurde beim internationalen Chorfestival C.H.O.I.R. uraufgeführt. Nicht nur für ambitionierte Ensembles kann Psalm 22 zu einem spannenden Repertoire-Highlight werden. Die Instrumentalbesetzung ist modular: Die vollständige Version umfasst Rhythmusgruppe (Klavier, Kontrabass, Schlagzeug), Bläser (Altsaxophon, Trompete, Tenorposaune) und einen vierstimmigen Streichersatz. Das Werk ist aber auch ohne Streicher (Small Band), ohne Bläser (nur Rhythmusgruppe) oder sogar nur mit Klavier aufführbar.

Nach 40 Minuten intensiver Musik bleiben pulsierende Rhythmen und einprägsame Melodien im Ohr – ein vielseitiges, spannungsgeladenes Erlebnis, das Aufführende wie Zuhörende noch lange begleitet und bewegt. 

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Partitur Carus 20.215/00, ISMN 979-0-007-03394-1 4 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag Mindestbestellmenge: 20 Exemplare
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  • Heinrich Schütz gilt als der erste deutsche Musiker von europäischem Rang. Ab 1599 als Chorknabe am Hof des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel erhielt er eine umfassende Schulbildung. 1608 begann er ein Jurastudium in Marburg, das er jedoch schon 1609 abbrach, um mit Unterstützung des Landgrafen bei Giovanni Gabrieli, Organist an San Marco zu Venedig, Komposition zu studieren. 1613 kehrte Schütz nach Kassel zurück, wurde aber schon zwei Jahre später vom Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen als „Organist und Director der Musica” an den Dresdner Hof „abgeworben“, wo er von 1617 bis zu seinem Tod das Amt des Hofkapellmeisters innehatte. Seine großen Vokalzyklen markierten den Höhepunkt von Schütz’ Ansehen in Deutschland und Nordeuropa. Doch diese stellen nur einen Teil des Schütz’schen Opus dar; einzelne Werke sind in Sammeldrucken mit Werken anderer Komponisten vertreten, andere nur handschriftlich überliefert, vieles ist verloren gegangen. Die Stuttgarter Schütz-Ausgabe erschließt Schütz‘ vollständiges Oeuvre, alle Werke erscheinen auch in praktischen Urtext-Ausgaben. zur Person

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