Heinrich Schütz Herr, nun lässest du deinen Diener

Deutsches Nunc dimittis II SWV 433, 1656

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Das deutsche Nunc dimittis "Herr, nun lässest du deinen Diener" hat Schütz 1656 anlässlich des Todes des sächsischen Kurfürsten Johann Georg I. gleich “auf zweyerlei Art“ vertont und drucken lassen. Doch leider ist die 1. Sopranstimme verschollen. In der vorliegenden Ausgabe wurde sie für die Stuttgarter Schütz-Ausgabe von Helmut Lauterwasser ergänzt. Carus bietet in einer anderen Ausgabe auch eine historische Ergänzung der Stimme durch Heinrich von Herzogenberg aus dem Jahr 1892 (erhältlich unter Carus 20.433/00).

Einzelausgabe aus Bd. 19 der Stuttgarter Schütz-Ausgabe (Gesamtausgabe Carus 20.919)

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Dirigierpartitur, Einzelausgabe aus Gesamtausg., nur deutsch, Vorwort auf Dt. und Engl. Carus 20.433/50, ISMN 979-0-007-29372-7 12 Seiten, DIN A4, kartoniert
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11,80 € / St.
Partitur Carus 20.433/55, ISMN 979-0-007-29428-1 12 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag Mindestbestellmenge: 20 Exemplare
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ab 20 Stück 5,50 € / St.
ab 40 Stück 4,95 € / St.
ab 60 Stück 4,40 € / St.
Einzelstimme, Generalbass Carus 20.433/61, ISMN 979-0-007-29726-8 4 Seiten, DIN A4
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4,50 € / St.
Dirigierpartitur digital, PDF-Datei Carus 20.433/50-010-000, ISMN 979-0-007-29438-0 12 Seiten, DIN A4
lieferbar
10,60 € / St.
Einzelstimme digital, PDF-Datei, Generalbass Carus 20.433/61-010-000, ISMN 979-0-007-38352-7 4 Seiten, DIN A4 voraussichtlich lieferbar ab 06/2026
Zusatzinformationen zum Werk
  • Heinrich Schütz gilt als der erste deutsche Musiker von europäischem Rang. Ab 1599 als Chorknabe am Hof des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel erhielt er eine umfassende Schulbildung. 1608 begann er ein Jurastudium in Marburg, das er jedoch schon 1609 abbrach, um mit Unterstützung des Landgrafen bei Giovanni Gabrieli, Organist an San Marco zu Venedig, Komposition zu studieren. 1613 kehrte Schütz nach Kassel zurück, wurde aber schon zwei Jahre später vom Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen als „Organist und Director der Musica” an den Dresdner Hof „abgeworben“, wo er von 1617 bis zu seinem Tod das Amt des Hofkapellmeisters innehatte. Seine großen Vokalzyklen markierten den Höhepunkt von Schütz’ Ansehen in Deutschland und Nordeuropa. Doch diese stellen nur einen Teil des Schütz’schen Opus dar; einzelne Werke sind in Sammeldrucken mit Werken anderer Komponisten vertreten, andere nur handschriftlich überliefert, vieles ist verloren gegangen. Die Stuttgarter Schütz-Ausgabe erschließt Schütz‘ vollständiges Oeuvre, alle Werke erscheinen auch in praktischen Urtext-Ausgaben. zur Person
  • Paul Horn war ein deutscher Kirchenmusiker, Organist, Komponist und Musikwissenschaftler. Er studierte Kirchenmusik und Orgel an der Evangelischen Kirchenmusikschule Esslingen am Neckar bei Hans-Arnold Metzger und Musikwissenschaft, Theologie und Geschichte an der Universität Tübingen. Seine berufliche Laufbahn begann als Kantor an der Evangelischen Michaelskirche in Stuttgart-Degerloch. 1954 wurde er Kantor an der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg, eine Position, die er bis zu seiner Pensionierung innehatte. Als Musikwissenschaftler arbeitete Horn bis ins hohe Alter eng mit Carus zusammen. So stammen zahlreiche Carus-Klavierauszüge aus seiner Feder. zur Person

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Häufige Fragen zum Werk

Es gibt mehrere Vertonungen des Textes durch Schütz bei Carus. Was sind die Unterschiede?

Schütz hat mit gleicher Besetzung 2 ähnliche Vertonungen geschaffen: SWV 432 und 433. Trotz gewisser Ähnlichkeiten sind es unterschiedliche Stücke.
Die 1. Sopranstimme ist unterschiedlich. Da sie in dem einzigen erhaltenen Quellenexemplar verloren ist, musste sie rekonstruiert werden. Heinrich von Herzogenberg hat 1892 für die 1. Schütz-Gesamtausgabe den Sopran ergänzt. Diese Version gibt die Ausgabe 20.433/00 wieder. Sie enthält zudem einen zusätzlichen neuen englischen Singtext. Die neue Ausgabe, die im Rahmen der Stuttgarter Schütz-Ausgabe erschienen ist, enthält eine neue Rekonstruktion der Sopranstimme durch den Herausgeber und Schütz-Kenner Helmut Lauterbach.
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