Dixit Dominus
ZWV 68, 1726
Neben den über zwanzig Messen Zelenkas, die zweifellos im Zentrum seines Schaffens stehen, sind wohl vor allem seine dreißig Psalmvertonungen von besonderer Bedeutung als in sich geschlossene, zum Teil mehrsätzige Zyklen. In ihnen spiegeln sich der ganze Reichtung und die Vielfalt von Zelenkas Kunst, ihn ihnen wendet er alle Techniken und Satzweisen seiner Zeit an.
Das Dixit Dominus von Jan Dismas Zelenka wurde 1726 für die katholische Hofkirche in Dresden komponiert, als Zelenka noch als Kontrabassist und Assistent des Kapellmeisters Johann David Heinichen tätig war. Das Werk für gemischten Chor (SATB) ist in drei Sätze gegliedert, um den Psalmtext und die Doxologie in kleinere musikalische Einheiten zu fassen. Ursprünglich wohl für eine einfache Vesper mit schlichter Instrumentalbegleitung komponiert, erhielt das Werk durch die Option, Trompeten und Pauken (ad libitum) hinzuzufügen, einen feierlicheren Charakter und ist dadurch für unterschiedliche Aufführungssituationen geeignet.
Das Dixit Dominus von Jan Dismas Zelenka wurde 1726 für die katholische Hofkirche in Dresden komponiert, als Zelenka noch als Kontrabassist und Assistent des Kapellmeisters Johann David Heinichen tätig war. Das Werk für gemischten Chor (SATB) ist in drei Sätze gegliedert, um den Psalmtext und die Doxologie in kleinere musikalische Einheiten zu fassen. Ursprünglich wohl für eine einfache Vesper mit schlichter Instrumentalbegleitung komponiert, erhielt das Werk durch die Option, Trompeten und Pauken (ad libitum) hinzuzufügen, einen feierlicheren Charakter und ist dadurch für unterschiedliche Aufführungssituationen geeignet.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Jan Dismas Zelenka
| 1679-1745Der Böhme Jan Dismas Zelenka schuf als Kontrabassist und Kirchenkomponist am kursächsischen Hof Augusts des Starken und seines Sohnes Friedrich August II. in den Jahren nach 1721 gemeinsam mit dem Kapellmeister Johann David Heinichen ein umfangreiches Repertoire an katholischer Kirchenmusik. Zusammen mit den seit 1731 in dichter Folge entstandenen Dresdner Opern von Johann Adolf Hasse begründete dies den Ruf der sächsischen Residenz als eines der wichtigsten Musikzentren des Spätbarock. zur Person
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Herausgeber*in
Matthias Hutzel
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Generalbassaussetzer*in
Wolfgang Horn
| 1956-2019
Rezensionen
Jan Dismas Zelenka, Psalm 109 Dixit Dominus
Festlich bietet sich der Psalm 109 von Zelenka dar. Die ad-libitum-Trompeten und Pauken erhöhen den strahlenden Glanz der D-Dur-Harmonik, der Chor ist wirkungsvoll gesetzt bei relativ leichten Ausführungsanforderungen und der textdeuterische Ausdruck kommt in chromatischen und verminderten Akkordfolgen im Grave- und Largo-Zeitmaß auch nicht zu kurz. Es ist ein Gewinn, dieses Werk wieder der Praxis einverleiben zu können.
Quelle: Musica Sacra 3/1985