Magnificat in C
ZWV 107
Der Böhme Jan Dismas Zelenka schuf als Kontrabassist und Kirchenkomponist am kursächsischen Hof Augusts des Starken und seines Sohnes Friedrich August II. in den Jahren nach 1721 gemeinsam mit dem Kapellmeister Johann David Heinichen ein umfangreiches Repertoire an katholischer Kirchenmusik. Zusammen mit den seit 1731 in dichter Folge entstandenen Dresdner Opern von Johann Adolf Hasse begründete dies den Ruf der sächsischen Residenz als eines der wichtigsten Musikzentren des Spätbarock. Die beiden Magnificat-Kompositionen (C-Dur, ZWV 107; D-Dur, ZWV 108) gehören zum Bestand von weit über 30 Psalm- und Magnificatvertonungen Zelenkas für die Dresdner Vespergottesdienste. Im Unterschied zum Werk in D-Dur, in dem der Chor eine wichtige Rolle spielt, handelt es beim vorliegenden Magnificat in C-Dur um eine im modernen konzertanten Stil geschriebene Solokantate für Sopran mit Beteiligung des Chors.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Jan Dismas Zelenka
| 1679-1745Der Böhme Jan Dismas Zelenka schuf als Kontrabassist und Kirchenkomponist am kursächsischen Hof Augusts des Starken und seines Sohnes Friedrich August II. in den Jahren nach 1721 gemeinsam mit dem Kapellmeister Johann David Heinichen ein umfangreiches Repertoire an katholischer Kirchenmusik. Zusammen mit den seit 1731 in dichter Folge entstandenen Dresdner Opern von Johann Adolf Hasse begründete dies den Ruf der sächsischen Residenz als eines der wichtigsten Musikzentren des Spätbarock. zur Person
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Herausgeber*in
Thomas Kohlhase
| 1941
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Generalbassaussetzer*in
Wolfgang Horn
| 1956-2019