Johann Christian Bach war – wie schon sein Vater – selten ganz zufrieden mit dem, was er kompositorisch zu Papier gebracht hatte. So unterlag auch dieses Konzert nach dem Niederschreiben umfangreichen Korrekturen des Komponisten und besteht heute aus drei Sätzen ähnlicher Länge. Zunächst an verschiedenen Orten separat überliefert, bringen die motivische Verwandtschaft sowie die melodischen und figurativen Bezüge untereinander jedoch eine Zusammengehörigkeit der drei Sätze deutlich zu Tage. Nicht nur das Schlussrondo zeichnet sich durch hochvirtuose Passagen aus, auch der langsame zweite sowie der Eingangs-Satz bezeugen die kompositorische Größe des jüngsten Bach-Sohnes, dessen Werke in späteren Generationen zu Unrecht beinahe in Vergessenheit geraten sind.
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Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Johann Christian Bach
| 1735-1782Johann Christian Bach (1735–1782), der jüngste Sohn des Thomaskantors, prägte seinen persönlichen Stil besonders während eines mehrjährigen Aufenthalts in Italien (1755–1762) aus – einer Zeit, in der seine Verbindungen zur musikalischen Welt seines Vaters und seiner älteren Brüder weitgehend abrissen. Seine eingängigen und melodiösen Kompositionen, die den jungen Mozart nachhaltig beeinflussen sollten, sind von der noblen Eleganz und Kantabilität der italienischen Opernarie geprägt. Neben zahlreichen Bühnenwerken, die zum größeren Teil in seiner Londoner Zeit (1762–1782) entstanden, schrieb J.C. Bach auch geistliche Vokalwerke und Instrumentalmusik für fast alle zu seiner Zeit geläufigen Besetzungen zur Person
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Herausgeber*in
Ulrich Leisinger
Rezensionen
Das D-Dur Konzert von Johann Christian Bach ist eines der großen, dankbaren und wichtigen klassischen Flötenkonzerte vor Mozart! [...] Die Ausgabe bei Carus erfüllt alle Wünsche und ist ein „must have” für jeden Flötisten!
Michael Schneider. Tibia Nr.4/2012
Michael Schneider. Tibia Nr.4/2012