Johann Christian Schieferdecker: Geistliche Konzerte - CDs, Choir Coaches, Medien | Carus-Verlag

Johann Christian Schieferdecker Geistliche Konzerte

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In der Musikgeschichte taucht Johann Christian Schieferdecker (1679–1732) meist nur als Fußnote auf, dabei hat er mit den ganz Großen im Operngraben zusammen gesessen und gearbeitet: mit Reinhard Keiser, Johann Mattheson und Georg Friedrich Händel! Nach seiner Zeit an der Hamburger Gänsemarkt-Oper wurde er Buxtehudes Nachfolger an der Lübecker Marienkirche. Leider sind viele Werke Schieferdeckers unwiederbringlich verloren. Aus seinem kirchenmusikalischen Schaffen sind u.a. die drei hier erstmals eingespielten Kantaten für Bass und Streicher erhalten, die von Klaus Mertens und der Hamburger Ratsmusik eindrucksvoll interpretiert werden. Mit dieser lebendigen, deklamatorischen und dramatischen Musik transportiert Schieferdecker die musikalische Idee der Oper in die Kirche. Ergänzt wird die CD durch Instrumentalwerke des Komponisten, in denen kreativ französische und italienische Stileinflüsse miteinander verbunden werden.
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  • Triumph, Triumph, Belial ist nun erleget
  • Zwar sah der Krieg gefährlich aus
  • Wenn die Bosheit
  • Drum lobt den Herren
  • Jauchzet ihr Himmel
  • Hier liegt der stolze Belial
  • Ouverture
  • Courante
  • Sarabande
  • Aria
  • Menuet
  • Bourée
  • In te domine speravi
  • Inclina ad me aurem tuam
  • Esto mihi in Deum
  • Quoniam
  • Gloria
  • Sicut erat
  • Auf, auf, mein Herz
  • Wie soll das Danklied schlafen ein
  • Da unser Feld
  • Gott Vater
  • Ouverture
  • Gavotte
  • Bourée
  • Menuet
  • Chaconne
  • Weicht, ihr schwarzen Trauerwolken
  • Der Wolf gedachte zwar
  • Triumph, Triumph (Aria)
  • Triumph, Triumph! (Choral)
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Compact Disc Carus 83.398/00, EAN 4009350833982 CD, Jewel Case
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19,90 € / St.
  • Mit 8 Jahren nach ihrem Berufswunsch gefragt, antwortete Simone Eckert mit „Gambistin“. Die Ermahnung, doch einen „richtigen“ Beruf zu ergreifen, schlug sie in den Wind und lebt und arbeitet heute als freischaffende Musikerin bei Hamburg. Seit ihrem Diplom für Alte Musik an der Schola Cantorum Basiliensis 1990 wirkt sie als Gambistin, als künstlerische Leiterin, Agentin und Managerin ihres Ensembles Hamburger Ratsmusik, als Musikwissenschaftlerin, Herausgeberin von neu entdeckter Musik für Viola da gamba und Musikpädagogin in und um Hamburg und konzertiert auf allen wichtigen Festivals in Deutschland und in vielen Ländern Europas. zur Person
  • Mit Johann Philipp Krieger verbindet die Hamburger Ratsmusik eine lange und innige Freundschaft. Schließlich wurden von ihm schon zu Lebzeiten in Hamburg Opern im Haus am Gänsemarkt aufgeführt. Vor mehr als einem Jahrzehnt hat sich das Ensemble Kriegers Kantaten aus der Sammlung Bokemeyer erschlossen, auf Schloss Gottorf aufgeführt und als CD dokumentiert. Durch diese Ausgrabungsarbeit entstanden kreative Korrespondenzen und Freundschaften wie mit dem Krieger-Forscher Dr. Klaus-Jürgen Gundlach. Die Aufführung des Musicalischen Seelen-Friedens am Originalschauplatz, der Weißenfelser Schlosskirche gehört in diesem Zusammenhang zu den Höhepunkten. Die größte Überraschung aber bereitete ein weiterer Herr Krieger, der die Musiker der Hamburger Ratsmusik nach einem Konzert im Fränkischen Altdorf ansprach, um ihnen von seinem Vorfahren die Adelsurkunde von Kaiser Leopold zu zeigen. In dieser lebendigen Tradition entstand die vorliegende Aufnahme, die das Ensemble mit Dorothee Mields einspielen konnte, die immer wieder bei den vorbereitenden Konzerten mit ihrem unbeschreiblich hingebungsvollen Gesang für Gänsehaut sorgte. Nach 21 Jahren Ensemblearbeit, 25 CD-Aufnahmen fast ausschließ lich mit Weltersteinspielungen, ungezählten Konzerten, zwei Echo-Klassik-Auszeichnungen und wachsender Begeisterung für die Musik aus Renaissance, Barock und Klassik, freut sich die Hamburger Ratsmusik auf weitere Entdeckungen und Projekte. zur Person
  • Mit 8 Jahren nach ihrem Berufswunsch gefragt, antwortete Simone Eckert mit „Gambistin“. Die Ermahnung, doch einen „richtigen“ Beruf zu ergreifen, schlug sie in den Wind und lebt und arbeitet heute als freischaffende Musikerin bei Hamburg. Seit ihrem Diplom für Alte Musik an der Schola Cantorum Basiliensis 1990 wirkt sie als Gambistin, als künstlerische Leiterin, Agentin und Managerin ihres Ensembles Hamburger Ratsmusik, als Musikwissenschaftlerin, Herausgeberin von neu entdeckter Musik für Viola da gamba und Musikpädagogin in und um Hamburg und konzertiert auf allen wichtigen Festivals in Deutschland und in vielen Ländern Europas. zur Person

Rezensionen

Das Stuttgarter Label Carus ist immer wieder für ganz wunderbare Entdeckungen gut. […] die hier vorgestellten Konzerte und Kantaten haben beachtliches Format, was dank der ebenso sensiblen wie engagierten Interpretation der Hamburger Ratsmusik deutlich wird.
Die Rheinpfalz, 16. Februar 2013

Die beiden Vokalisten setzen die dramatischen Aspekte engagiert um, sensibel begleitet von den insgesamt sieben Instrumentalisten der Hamburger Ratsmusik, die mit einer schlichten, schwungvollen Eleganz musizieren - eine Einspielung, die sowohl vom Repertoire als auch von der Interpretation her besticht.
Almut Jedicke, Die Tonkunst, Oktober 2012

Graciousness and melodic invention […] facility and good spirits. 
Jonathan Woolf, musicweb-international.com, Dezember 2012

I cannot imagine better singers in this repertoire […] The instrumental music is well done […]
Early Music Review, August 2012

Ein instruktiver und künstlerisch rundum gelungener Blick auf Geistliche Konzerte Johann Christian Schieferdeckers […] Simone Eckerts Ratsmusik nähert sich Schieferdeckers vokalinstrumentalen Kompositionen mit wachem Geist, mit lebendiger Musikalität und mit Respekt zugleich. Das eminente kompositorische Potenzial wird mit leichter Hand entfaltet und für die variantenreiche Szene des norddeutschen Geistlichen Konzerts jener Jahre ein bemerkenswerter diskographischer Impuls gegeben. Schließlich haben wichtige Platten – auch die vorliegende gehört ohne Zweifel dazu – dafür gesorgt, dass Schieferdecker im Repertoire immer mehr an Statur gewinnt und aus seinem musikhistorischen Schattenplatz deutlicher ins Licht rückt.
Dr. Matthias Lange, klassik.com, 29.6.2012

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