Johann Christoph Oley: Sämtliche Choralvorspiele für Orgel, Bd. 2 - Noten | Carus-Verlag

Johann Christoph Oley Sämtliche Choralvorspiele für Orgel, Bd. 2

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Partitur (Werkausgabe) Carus 18.101/20, ISMN 979-0-007-08854-5 64 Seiten, DIN A4, kartoniert
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Rezensionen

Oley, Joh

Oley, Joh. Christoph (1738 -1789): Sämtliche Choralvorspiele für Orgel; Band 2

Unbekannte Komponisten mit Kompositionen auf hohem musikalischen Niveau werden in letzter Zeit immer häufiger entdeckt und veröffentlicht. Der Name des obigen Komponisten ist sicherlich unbekannt. J. Chr. Oley wurde am 3. Juni 1738 in Bernburg (Sachsen-Anhalt) geboren, seine Lebensumstände liegen weitgehend im Dunkeln. Seine vergessenen Choralvorspiele (jedes Stück trägt einen völlig anderen Charakter) tragen eine ganz persönliche Handschrift, die deutlich J.S. Bach als Vorbild erkennen lassen, überraschen durch großen Einfallsreichtum und bieten der kirchenmusikalischen Praxis eine Fülle von guter Orgelmusik der Frühklassik (leicht bis mittel schwer). Im Vorwort des ausgezeichnet gestalteten Bandes im Querformat sind informative Hinweise zur Biographie des Komponisten zu finden, verbunden mit weiterführenden Literaturhinweisen. Die Anschaffung lohnt!

Hans Jürgen Nober
Quelle: Musik im Bistum Essen 2/2002, S. 57

Mit dem Ascherslebener Organisten Johann Christoph Oley (1738-1789) begegnet ein Organist aus der Nach-Bach-Generation, dem nach dem einseitigen Bachinteresse der vergangenen Jahrhunderte erst jetzt eine gerechte Wertschätzung widerfährt. [...] Der Einfallsreichtum Oleys und die gediegene Verarbeitung seiner Choräle reizen zum Gebrauch im Gottesdienst wie im Konzert.
Mit dem vorliegenden zweiten Band der Choralvorspiele wird die Ausgabe der Oley-Werke für Solo-Orgel vervollständigt. Der Band bringt entgegen der Angabe auf S. 54 die heute nicht mehr im EG oder GL vertretenen 27 Choralbearbeitungen untransponiert, während man die Choräle im ersten Band häufig erst wieder in die Originaltonart zurücktransponieren muss, um dem helleren Oley-Klang nahe zu kommen.

Rainer Goede
Quelle: Gottesdienst und Kirchenmusik 1/06, S. 18

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