Te Deum
MH 829, 1803
Michael Haydns Te Deum MH 829 unterstreicht seine herausragende Stellung als einer der führenden Komponisten seiner Zeit und offenbart eine majestätische, sakrale Klangwelt. Dieses meisterhafte Werk entstand 1803 in Salzburg auf Auftrag der Kaiserin Marie-Thérèse als besondere Überraschung zum Namenstag ihres Ehemanns, Kaiser Franz II. (ab 1804 Franz I. von Österreich).
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Johann Michael Haydn
| 1737-1806Johann Michael Haydn wirkte ab 1763 am renommierten geistlichen Fürstenhof in Salzburg. Stilistisch schlug er in seinem 43-jährigen dortigen Wirken die Brücke von der Frühklassik zum musikalischen Biedermeier. Entsprechend seinen dienstlichen Verpflichtungen hat Haydn praktisch zu allen in der katholischen Liturgie gepflegten Gattungen beigetragen: Das Wissen um die liturgische Funktion und die musikalische Ausdeutung der religiösen Texte zeichnet Haydns Kirchenmusik aus. Johann Michael Haydn wurde von den Zeitgenossen zunächst als gleichberechtigt neben Joseph Haydn gesehen. Erst der steile Aufstieg des älteren Bruders zum bedeutendsten Instrumentalkomponisten der Zeit rückte Johann Michael Haydn in den Schatten, aus dem ihn die musikalische Entdeckerfreude der letzten Jahre zunehmend herausholt. zur Person
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Herausgeber*in
Charles H. Sherman