Liebeslieder-Walzer (Carus Classics)
Mit der ungewöhnlichen Besetzung der "Liebeslieder" für Klavier zu vier Händen und Vokalquartett vereinigt Brahms zwei Besetzungstypen, die in seinem Werk einen großen Raum einnehmen: das Vokalquartett mit Klavier zu zwei Händen und die Klaviermusik zu vier Händen. Wunderschön und mit großer Linie singt der Chor die ‚innigen‘ Phrasen, die diese Liebeslieder so gut ausdrücken.
Die Serie "Carus Classics" präsentiert herausragende Aufnahmen aus der Verlagsgeschichte. Die exklusiv von Friedrich Forssman und Cornelia Feyll gestaltete Reihe erscheint in hochwertigen DigiPacs und mit umfangreichen Booklets.
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Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Johannes Brahms
| 1833-1897Wesentlich für das Schaffen von Johannes Brahms war dessen Auseinandersetzung mit der musikalischen Tradition: Kirchentonarten, Kanontechnik, barocke Diktion, Bachs Kontrapunkt und Beethovens thematisch-motivische Arbeit verschmolz er mit den harmonischen und expressiven Errungenschaften der Romantik zu seinem eigenen, unverwechselbaren Stil. Seine Chorlieder und Vokalquartette (z. B. die „Liebeslieder-Walzer“ und „Neue Liebeslieder-Walzer“), oftmals auf Volksliedtexte, in denen sich ein musikalischen Mikrokosmos entfaltet, sind hierfür exemplarisch. Sein „Deutsches Requiem“, das bei Carus in mehreren Besetzungen erhältlich ist, bildet eines der faszinierendsten Bekenntnisstücke der Musikgeschichte. zur Person
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Vorwortverfasser*in
Roland Kunz
| 1960Roland Kunz, geboren 1960 in Saarlouis, studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in Saarbrücken, bevor er ein Gesangsstudium in Holland und Frankfurt am Main absolvierte. Als Countertenor war er festes Mitglied zahlreicher Ensembles. Seit 1983 ist er Radiomoderator und Programmgestalter beim SR 2 KulturRadio, BR, SWR und WDR und engagiert sich in der Musikvermittlung. Er komponierte zahlreiche abendfüllende Werke, u.a. drei Oratorien „Der Seele Ruh“, „PAX!“ und „Hildegard“ sowie den Liedzyklus „nine-and-fifty-swans“, der für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert war. Für sein Wirken wurde er für den „Europäischen Radiopreis“ vorgeschlagen und erhielt den Kulturpreis der Stadt und des Landkreises Saarlouis. zur Person
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Ensemble
Kölner Kammerchor
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Dirigent*in
Peter Neumann
| 1940-2025Peter Neumann, in Karlsruhe geboren, ist in den letzten Jahren vor allem als Handel-Dirigent hervorgetreten, was die von ihm initiierte Konzertreihe „250 Jahre Handel-Oratorien“, in der er, Handels Spielplan der Jahre 1749–1752 entsprechend, neun Musikdramen auffuhrte, ebenso belegt wie die vielen CD-Einspielungen. In den Musikzentren Europas, Japans und auf vielen namhaften Festivals hat er die Meisterwerke der Vokal- und Orchestermusik dargeboten, von Monteverdis L’Orfeo und Marienvesper (im Palais Garnier Paris), uber J. S. Bachs Passionen (zuletzt in Moskau, Oslo und Versailles) und h- Moll-Messe (BBC Proms) bis hin zu Debussys Le Martyre de Saint Sébastien b ei d er M usikTriennale K oln. 2010 war Peter Neumann mit seinen Ensembles Kolner Kammerchor und Collegium Cartusianum mit Schumanns Das Paradies und die Peri beim Rheingau Musik Festival und dem Schumannfest Dusseldorf zu Gast, 2011 beim Leipziger Bachfest. Im Juni 2012 gab er mit Handels Alcina ein umjubeltes Debut an der Kolner Oper. Als Gastdirigent konzertierte er u. a. mit dem ChorWerkRuhr, dem Niederlandischen Kammerchor, dem SWR Vokalensemble Stuttgart, dem NDR Chor, dem Concertgebouw- Orchester Amsterdam, dem Jerusalem Symphony Orchestra, der Jungen Deutschen Philharmonie und Concerto Koln. Aus der umfangreichen Diskografie seien die Gesamteinspielungen der Mozart-Messen (Crown of Crowns bei Gramophone), einer Musicalischen Vesper von Schutz, Schumanns Missa sacra (Diapason d’Or) und die Aufnahmen von Bachs Johannespassion und Handels Alexander’s Feast und Brockes-Passion (Carus) besonders hervorgehoben. zur Person
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Solist*in - Klavier
Andreas Rothkopf
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Solist*in - Klavier
Barbara Nußbaum
Rezensionen
Untitled Document
Mit Sicherheit liegt hier eine beispielhafte Einspielung dieser beiden Kompositionen vor.
Markus Schauermann, Singende Kirche, 2/2016
Das Werk mündet in requiem-ungewohnte, jubelnden Töne, die das ensemble3 unter Hans Michael Beuerle mit leichter Hand umsetzt.
APA, 07.06.2016