Neben den 20 Orgelsonaten und sieben mit Opuszahl veröffentlichten Sammlungen freier Orgelstücke komponierte Rheinberger für sein Lieblingsinstrument eine ganze Reihe von kleineren Werken für Orgelschulen oder Orgelsammlungen, meist auf Wunsch von Kollegen und Freunden.
Die Fuge in f-Moll (JWV 3) mit drei Themen beweist ein bemerkenswertes kontrapunktisches Können des damals erst 14-jährigen Komponisten (1853). Rheinberger hat sie seinem in der deutschen Bach-Tradition stehenden Orgellehrer Johann Georg Herzog gewidmet.
Einzelausgabe aus Supplementband 3 der Rheinberger-Gesamtausgabe
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Josef Gabriel Rheinberger
| 1839-1901Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person
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Herausgeber*in
Martin Weyer
| 1938-2016