Josef Gabriel Rheinbergers 12. Orgelsonate in Des-Dur (1888) beginnt mit einer großen Phantasie und endet mit einer anspruchsvollen Fuge in Cis-Moll, als Mittelsatz erklingt eine Pastorale. Zwanzig Orgelsonaten in zwanzig verschiedenen Tonarten stammen aus der Feder des Komponisten. Die Werkgruppe zu einem "wohltemperierten" Ganzen zu runden, war ihm nicht mehr vergönnt. Einzelausgabe aus der Rheinberger-Gesamtausgabe.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Josef Gabriel Rheinberger
| 1839-1901Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person
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Herausgeber*in
Martin Weyer
| 1938-2016
Rezensionen
Aus seiner langjährigen Erfahrung mit dem Orgelwerk Rheinbergers kann der Rezensent die Beschäftigung mit dem wichtigen Exponenten der romantischen Orgelkomposition auf Grund der außerordentlich hohen satztechnischen Dichte, des harmonischen Reichtums und der ungeheuren Fülle cantabler Linien Spielern und Hörern gleichermaßen anempfehlen.
Josef Miltschitzky, Ars Organi, Heft 1, März 2014