Der Tod Jesu (Carus Classics)
Anlässlich seines 40jährigen Bestehens startet Carus die Serie "Carus Classics" mit herausragenden Aufnahmen aus der Verlagsgeschichte. Die exklusiv von Friedrich Forssman und Cornelia Feyll gestaltete Reihe erscheint in hochwertigen DigiPacs und mit umfangreichen Booklets.
Das Oratorium Der Tod Jesu von Joseph Martin Kraus spiegelt die kulturelle Aufbruchsstimmung des Sturm und Drang; die drei anderen Werke dokumentieren hingegen das in Schweden am Hofe von König Gustav III. entstandene Spätwerk des Komponisten. Gelungene Einspielung mit hohem Repertoirewert.
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Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Joseph Martin Kraus
| 1756-1792Zu den musikalisch originellsten Zeitgenossen Mozarts zählt der im selben Jahr geborene Joseph Martin Kraus, der den Wiener Klassiker nur um ein Jahr überlebt hat. Außer dieser nahezu identischen Lebensspanne bestehen zwischen beiden weder stilistische noch biographische Analogien. Geboren 1756 in Miltenberg am Main, studierte Kraus in Mainz, Erfurt und Göttingen Jura mit dem Ziel, wie sein Vater Beamter in Mainzer kurfürstlichen Diensten zu werden. Erste kompositorische Versuche hatten bereits während der Gymnasialzeit in Mannheim stattgefunden, Kirchenmusik entstand vom Zwanzigjährigen während einer Studienunterbrechung in Buchen im Odenwald, wohin sein Vater bald nach der Geburt von Kraus versetzt worden war. In Göttingen schien dann der Entschluss gereift zu sein, sich ganz der Musik zu widmen. Ein schwedischer Kommilitone bewog Kraus, 1778 mit ihm nach Stockholm zu übersiedeln. Nach drei entbehrungsreichen Jahren veranlasste der Erfolg seiner Erstlingsoper "Proserpine" den kunstbegeisterten König Gustav III. Kraus zum königlicher Kapellmeister zu ernennen, verbunden mit dem Auftrag, die musikalischen Theater- und Ausbildungsverhältnisse in den wichtigsten Zentren Europas zu studieren. Eine für den Komponisten Kraus bedeutsame Station auf einer sich anschließenden vierjährigen Reise (Herbst 1782 bis Ende 1786) war der halbjährige Aufenthalt in Wien, wo er Gluck, Haydn, Albrechtsberger und Salieri aufsuchte, anscheinend aber nicht den damals schon bekannten Mozart, was auch etwas über Kraus' musikalische Orientierung aussagt. Ein enormes Arbeitspensum erwartete Joseph Martin Kraus nach seiner Rückkehr: Seine wichtigste Aufgabe war die Neuorganisation des Musik- und Theaterwesens und die Komposition und Aufführung eigener Werke. Im März 1792 starb sein Förderer Gustav III. an den Folgen eines Attentats (Verdi machte es zum Inhalt seiner Oper "Ein Maskenball"), wenige Monate später, im Dezember 1792, auf dem Höhepunkt seines Schaffens, erlag Joseph Martin Kraus am 15. Dezember in Stockholm der Lungenschwindsucht. zur Person
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Vorwortverfasser*in
Bertil van Boer
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Ensemble
Philharmonia Chor Stuttgart
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Ensemble
Stuttgarter Kammerorchester
Das im Jahr 1945 Stuttgarter Kammerorchester ist das älteste und renommierteste Ensemble seiner Art und nimmt seit über 65 Jahren einen herausragenden Platz in der internationalen Orchesterlandschaft ein. Seit September 2006 leitet Michael Hofstetter das Ensemble als Chefdirigent. Seinen ausgezeichneten Ruf erwarb sich das Orchester bereits unter seinem Gründer und langjährigen Leiter Karl Münchinger. Durch eine völlig neue und beispielhafte Art der Interpretation der Werke J. S. Bachs wurde das Stuttgarter Kammerorchester zum Wegbereiter der historischen Aufführungspraxis. Der Chefdirigent Dennis Russell Davies erweiterte von 1995–2006 das Repertoire des Orchesters insbesondere um Werke des 20. Jahrhunderts. Im Jahr 2008 wurde dem Orchester für sein außergewöhnliches Engagement der Europäische Kammermusikpreis der Europäischen Kulturstiftung verliehen. zur Person
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Dirigent*in
Helmut Wolf
| 1939-2026
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Sopran-Solo
Ada Gunnars
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Alt-Solo
Helene Schneiderman
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Bass-Solo
Hernan Iturralde