Joseph Martin Kraus: Streichquartett in E - Noten | Carus-Verlag

Joseph Martin Kraus Streichquartett in E

VB 180

Bewertung lesen und schreiben
Die gewichtigste Werkgruppe im Bereich der Kammermusk bilden die Streichquartette, von denen 10 überliefert sind. Die jeweils unterschiedliche Gewichtung so verschiedener musikalischer Mittel wie imitatorische Stimmeneinsätze, "galante" Melodik, schneller Bewegungswechsel und überraschende Modulationen verleihen jedem der Quartette seinen spezifischen Reiz.
Kennenlernen
Anhören (3)
  • Allegro con brio
  • Adagio
  • Allegretto
mehr
Kaufen
Partitur, mit Stimmen, Erstausgabe Carus 50.653/00, ISMN 979-0-007-09581-9 24 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag
lieferbar
28,00 € / St.
  • Zu den musikalisch originellsten Zeitgenossen Mozarts zählt der im selben Jahr geborene Joseph Martin Kraus, der den Wiener Klassiker nur um ein Jahr überlebt hat. Außer dieser nahezu identischen Lebensspanne bestehen zwischen beiden weder stilistische noch biographische Analogien. Geboren 1756 in Miltenberg am Main, studierte Kraus in Mainz, Erfurt und Göttingen Jura mit dem Ziel, wie sein Vater Beamter in Mainzer kurfürstlichen Diensten zu werden. Erste kompositorische Versuche hatten bereits während der Gymnasialzeit in Mannheim stattgefunden, Kirchenmusik entstand vom Zwanzigjährigen während einer Studienunterbrechung in Buchen im Odenwald, wohin sein Vater bald nach der Geburt von Kraus versetzt worden war. In Göttingen schien dann der Entschluss gereift zu sein, sich ganz der Musik zu widmen. Ein schwedischer Kommilitone bewog Kraus, 1778 mit ihm nach Stockholm zu übersiedeln. Nach drei entbehrungsreichen Jahren veranlasste der Erfolg seiner Erstlingsoper "Proserpine" den kunstbegeisterten König Gustav III. Kraus zum königlicher Kapellmeister zu ernennen, verbunden mit dem Auftrag, die musikalischen Theater- und Ausbildungsverhältnisse in den wichtigsten Zentren Europas zu studieren. Eine für den Komponisten Kraus bedeutsame Station auf einer sich anschließenden vierjährigen Reise (Herbst 1782 bis Ende 1786) war der halbjährige Aufenthalt in Wien, wo er Gluck, Haydn, Albrechtsberger und Salieri aufsuchte, anscheinend aber nicht den damals schon bekannten Mozart, was auch etwas über Kraus' musikalische Orientierung aussagt. Ein enormes Arbeitspensum erwartete Joseph Martin Kraus nach seiner Rückkehr: Seine wichtigste Aufgabe war die Neuorganisation des Musik- und Theaterwesens und die Komposition und Aufführung eigener Werke. Im März 1792 starb sein Förderer Gustav III. an den Folgen eines Attentats (Verdi machte es zum Inhalt seiner Oper "Ein Maskenball"), wenige Monate später, im Dezember 1792, auf dem Höhepunkt seines Schaffens, erlag Joseph Martin Kraus am 15. Dezember in Stockholm der Lungenschwindsucht. zur Person

Bewertungen auf unserer Website können nur von Kund*innen mit registriertem Nutzerkonto abgegeben werden. Eine Überprüfung, ob die bewerteten Produkte tatsächlich erworben wurden, findet nicht statt.

Es liegen keine Bewertungen zu diesem Artikel vor.

Häufige Fragen zum Werk

Stift-Symbol An dieser Stelle gibt es noch gar keine Fragen und Antworten zum Werk oder Ihre spezifische Frage zum Werk wurde noch nicht beantwortet? Klicken Sie hier und reichen Sie Ihre werkspezifische Frage bei unserem Kundenservice ein!