Louis Vierne: Pièces de fantaisie. Troisième Suite - Noten | Carus-Verlag

Louis Vierne Pièces de fantaisie. Troisième Suite

op. 54

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Neben den sechs Orgelsymphonien sind die 24 Pièces de fantaisie der bedeutendste Beitrag Louis Viernes zum französisch-romantischen Orgelrepertoire. Die in vier Suiten zu je sechs Stücken gegliederte Sammlung wurde 1926–1927 komponiert und trägt die Opuszahlen 51, 53, 54 und 55. In dieser Sammlung steht Vierne auf dem Höhepunkt seines Schaffens.
Op. 54 enthält mit dem Carillon de Westminster das weitaus bekannteste Stück dieser Sammlung und neben dem Finale der 1ère Symphonie überhaupt die berühmteste Komposition Viernes. Er hat sie selbst unzählige Male gespielt, z. B. 1932 bei der Wiedereinweihung der Orgel in Notre-Dame.
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  • Vierne: Carillon de Westminster, aus "Troisième Suite"
  • Dédicace
  • Impromptu
  • Étoile du soir
  • Fantômes
  • Sur le Rhin
  • Carillon de Westminster
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Partitur Carus 18.159/00, ISMN 979-0-007-09152-1 76 Seiten, kartoniert
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  • Louis Vierne, von Geburt an wegen grauen Stars beinahe blind, erhielt schon im Alter von sechs Jahren Klavierunterricht. In die gleiche Zeit datiert seine erste, ihn tief berührende Begegnung mit dem Klang der Kirchenorgel. Ab Oktober 1880 kam er zu dem blinden Klavierlehrer Louis Specht, der an der Pariser Institution Nationale des Jeunes Aveugles (Nationalinstitution für junge Blinde) unterrichtete. Als der junge Vierne zum ersten Mal César Franck (später für kurze Zeit sein Lehrer im Conservatoire) an der Orgel in Sainte-Clotilde hörte, war dies für ihn eine prägende Erfahrung: „Ich war fassungslos und geriet in eine Art Ekstase.“ Nach dem Tod Francks war es Charles-Marie Widor, der seine Ausbildung als Organist weiter förderte. Er ernannte ihn 1892 zu seinem Assistenten an der großen Cavaillé-Coll-Orgel in Saint-Sulpice. Mehrmals bei Bewerbungen übergangen, erhielt Vierne im Mai 1900 - von einer prominent besetzten Jury einstimmig gewählt - die Organistenstelle an der Kathedrale Notre-Dame, die er bis zu seinem Tod innehatte. In den zwanziger Jahren unternahm er, obwohl ihm solche Reisen eher eine Last waren, Konzerttourneen nach Europa, Kanada und in die USA, wo er als Komponist und Organist gefeiert wurde und Geld für die Renovierung und den Umbau seiner Orgel in Notre-Dame sammelte. Am 2. Juni 1937 gestaltete Vierne zusammen mit Maurice Duruflé ein Orgelkonzert in Notre-Dame. Beim Spiel einer Improvisation ereilte ihn ein Herzanfall, an dessen Folgen er kurz darauf starb. Am 5. Juni fand der Trauergottesdienst in Notre-Dame statt - seine Orgel schwieg. // Vierne: Sämtliche Orgelwerke unter Carus 18.150 zur Person

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