Ludwig van Beethoven / Clytus Gottwald (arr.): Drei Lieder nach Texten von Goethe. Vokaltranskriptionen von Clytus Gottwald - Noten | Carus-Verlag

Ludwig van Beethoven / Clytus Gottwald (arr.) Drei Lieder nach Texten von Goethe. Vokaltranskriptionen von Clytus Gottwald

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Mit großem Erfolg haben sich in den letzten Jahren die anspruchsvollen Arrangements von Clytus Gottwald auf den Chorbühnen der ganzen Welt durchgesetzt. In seinen Chortranskriptionen überträgt Gottwald vokale Satztechniken der Neuen Musik auf traditionelle Kompositionen, wobei er die Strukturen der Werke im äußerst differenzierten Klang ohrenfällig macht.
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  • Neue Liebe, neues Leben
  • Wonne der Wehmut
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  • Ludwig van Beethoven ist mit Sicherheit einer der einflussreichsten Komponisten der Musikgeschichte. Sein Werk bildet den Kulminationspunkt zahlreicher vor allem instrumentaler Gattungen der Wiener Klassik und legt den Grundstein für die kommenden Jahrzehnte. Doch auch Beethovens Vokalwerke setzten Maßstäbe: Die späte „Missa Solemnis“ gehört zu den eindrucksvollsten Chorwerken ihrer Zeit; aber schon seine frühere Messe in C erschließt dem liturgischen Text ganz neue Ausdruckswelten und hat für die Weiterentwicklung der Messkomposition Maßstäbe gesetzt. Und mit dem Schluss-Chor der „Neunten Sinfonie“, der Vertonung von Schillers „Ode an die Freude“, schuf Beethoven eines der meistaufgeführten und international bekanntesten Chor-Stücke überhaupt und setzte sich somit selbst ein zeitloses musikalisches Denkmal. zur Person
  • Johann Wolfgang von Goethe ist heute eine schillernde Figur der Weltliteratur. Geboren wurde er in Frankfurt am Main und studierte zunächst Jura, folgte dann aber doch seiner Neigung zur Lyrik. Mit dem Drama Götz von Berlechingen und dem Briefroman Die Leiden des jungen Werthers schaffte er wichtige Beiträge zur literarischen Strömung des Sturm und Drang.
    Ab 1775 war Goethe am Hof von Herzog Carl August in Weimar angestellt. Neben seiner Tätigkeit am Hof als Minister und Leiter des Weimarer Hoftheaters entstanden hier seine Hauptwerke, das Drama Faust, weitere Romane und viele Dichtungen, die bis heute Quelle für Bearbeitungen mit Musik sind. Mit seinen Gedichten schuf er eine Quelle der Inspiration für Komponisten, vor allem des 19. Jahrhunderts, wie beispielsweise Franz Schubert. Dieser vertonte allein 52 Werke Goethes, zu den bekanntesten zählen wohl die Lieder Gretchen am Spinnrade und Erlkönig. Goethe machte auch mit einigen Komponisten der Zeit Bekanntschaft. Vom jungen Felix Mendelssohn-Bartholdy zeigte sich Goethe begeistert. Auch dieser vertonte schließlich Goethes Zeilen in der Ballade Die erste Walpurgisnacht. zur Person
  • Der Chordirigent, Komponist und Musikwissenschaftler Clytus Gottwald (1925 – 2023) hat für die zeitgenössische Chormusik wesentliche Beiträge geleistet. Als Redakteur für Neue Musik beim Südfunk Stuttgart sowie Gründer und Leiter der Schola Cantorum Stuttgart stand er in produktivem Austausch mit seinen die Neue Musik begründenden Zeitgenossen Pierre Boulez, Mauricio Kagel, György Ligeti, Luigi Nono, Karlheinz Stockhausen und vielen anderen. Gottwald prägte mit seiner Schola Cantorum, einem 16-stimmigen Kammervokalensemble, maßgeblich die heute selbstverständlich gewordene A-cappella-Chorkultur auf höchstem technischem Niveau. Seine Transkriptionen von Klavierliedern oder Instrumentalstücken für vielstimmigen Chor a cappella, die in ihrer an Ligeti geschulten Satzweise höchste musikalische Ansprüche stellen, werden von Chören auf der ganzen Welt geschätzt. Clytus Gottwald wurde für seine Verdienste mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Kulturpreis Baden-Württemberg 2009, dem Preis der Europäischen Kirchenmusik 2012 und dem Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland 2014. Seine Bedeutung für die Entwicklung der zeitgenössischen Chormusik kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. zur Person

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