Luigi Cherubinis Messe solennelle in d gehört sicher zu den umfangreichsten Vertonungen des Messordinariums überhaupt – allein das Gloria erstreckt sich über fast 900 Takte. Nach einem vertraut erscheinenden Anfang nehmen melodische Verläufe und harmonische Entwicklungen durch unvorhergesehene, phantasievolle und geistreiche Wendungen stets eine ganz neue Richtung.
Doch was im Konzertsaal mühelos wirkt, fordert den Chor heraus: Harmonische Vielfalt, fließende Akkordwechsel und präzise Synchronität verlangen viel Übung. Hier muss jede Stimme sitzen – denn nur so entfaltet dieses beeindruckende Werk seine volle Strahlkraft.
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Es musizieren: Ruth Ziesak (Sopran), Christa Mayer (Alt), Christoph Genz (Tenor) sowie Thomas E. Bauer (Bass) – Kammerchor Stuttgart, Klassische Philharmonie Stuttgart – Frieder Bernius
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Luigi Cherubini
| 1760-1842Luigi Carlo Zenobio Salvatore Maria Cherubini (1760-1842) war ein italienischer Komponist. Sein Hauptwerk beinhaltet 15 italienische und 14 französische Opern. Nach dem Aufkommen der Opern Rossinis kamen seine Werke lange Zeit aus der Mode, werden aber letzter Zeit neuentdeckt. zur Person