Luigi Cherubini: Messe solennelle in d - CDs, Choir Coaches, Medien | Carus-Verlag

Luigi Cherubini Messe solennelle in d

Frieder Bernius, Kammerchor Stuttgart, Klassische Philharmonie Stuttgart

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Eine musikalische Sternstunde erlebte das Publikum des Schleswig-Holstein-Musikfestivals, als der Kammerchor Stuttgart unter Leitung seines Gründers Frieder Bernius Luigi Cherubinis Messe solennelle Nr. 2 in d-Moll aufführte. Die Solist*innen des Abends waren Ruth Ziesak (Sopran), Christa Mayer (Alt), Christoph Genz (Tenor) sowie Thomas E. Bauer (Bass). Nun liegt die Einspielung dieses wahrlich außergewöhnlichen Werks auf CD vor.

Nach einem vertraut erscheinenden Anfang nehmen melodische Verläufe und harmonische Entwicklungen durch unvorhergesehene, phantasievoll und geistreich erscheinende Wendungen stets eine ganz neue Richtung. Die harmonische Vielfalt beeindruckt, eine nicht minder wichtige Rolle spielt die Chromatik. Feinsinnige Instrumentierungen verleihen vielen Abschnitten eine exquisite Klanglichkeit. Und nicht zuletzt gehört die tief empfundene Ausdeutung des Textes durch melodische, rhythmische oder harmonische Figuren, durch Dynamik und Tempo zu den herausragenden Merkmalen des Werkes, mit dem die Interpreten auf ganzer Linie brillieren können.

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  • Kyrie
  • Gloria in excelsis
  • Gratias agimus tibi
  • Qui tollis
  • Quoniam tu solus sanctus
  • Cum Sancto Spiritu
  • Credo in unum Deum
  • Et incarnatus est
  • Et resurrexit
  • Sanctus
  • Benedictus
  • Agnus Dei
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Compact Disc Carus 83.512/00, EAN 4009350835122
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  • Luigi Carlo Zenobio Salvatore Maria Cherubini (1760-1842) war ein italienischer Komponist. Sein Hauptwerk beinhaltet 15 italienische und 14 französische Opern. Nach dem Aufkommen der Opern Rossinis kamen seine Werke lange Zeit aus der Mode, werden aber letzter Zeit neuentdeckt. zur Person
  • Die Klassische Philharmonie Stuttgart setzt sich aus Musikern führender deutscher Sinfonieorchester und Kammermusikensembles zusammen, die mit Frieder Bernius seit langem zusammenarbeiten. Das Orchester musiziert auf modernen Instrumenten, jedoch gilt das besondere Interesse des Dirigenten und seiner Musiker der stilistischen Differenzierung. Für Aufführungen chorsinfonischer Werke in großer Besetzung ist die Klassische Philharmonie Stuttgart das orchestrale Pendant zum Kammerchor Stuttgart. Die Klassische Philharmonie Stuttgart hat bei verschiedenen Festspielen wie dem Rheingau Musik Festival, dem Europäischen Musikfest Stuttgart, den Internationalen Festspielen Baden-Württemberg, dem Festival „Wratislavia Cantans“ in Wroc³aw (Polen), den Kasseler Musiktagen, der Philharmonischen Gesellschaft Brüssel und den Herbstlichen Musiktagen Bad Urach mitgewirkt. Die Idee, einen qualitativ gleichwertigen instrumentalen Partner zum Kammerchor Stuttgart zu schaffen, ist nicht zuletzt mit dem gemeinsam eingespielten Deutschen Requiem von Johannnes Brahms bestätigt worden. Die französische Zeitschrift Répertoire hat Frieder Bernius bescheinigt, dass seine Vision des Werkes eine „pulvérisation discographique“ sei. zur Person
  • Die Arbeit von Frieder Bernius findet weltweit große Anerkennung. Als Dirigent wie als Lehrer ist er international gefragt. Seine künstlerischen Partner sind vor allem der Kammerchor Stuttgart, das Barockorchester Stuttgart, die Hofkapelle Stuttgart und die Klassische Philharmonie Stuttgart. Den Grundstein für seine außergewöhnliche Karriere legte 1968 die Gründung des Kammerchors Stuttgart, den er bald zu einem der führenden Ensembles seiner Art machte. Ob Vokalwerke von Monteverdi, Bach, Händel, Mozart, Beethoven, Fauré und Ligeti, Schauspielmusiken von Mendelssohn oder Sinfonien von Haydn, Burgmüller und Schubert – stets zielt die Arbeit von Frieder Bernius auf einen am Originalklangideal orientierten, zugleich unverwechselbar persönlichen Ton. Wiederentdeckungen von Opern des 18. Jahrhunderts widmet er sich ebenso wie Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen. Ein besonderes Interesse gilt der südwestdeutschen Musikgeschichte. Frieder Bernius’ Arbeit ist im Label Carus vielfach auf Schallplatte und CD dokumentiert. Viele Einspielungen wurden mit internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet. Im Rahmen des Deutschen Chorfests in Stuttgart wurde Frieder Bernius vom Carus-Verlag für seine Gesamteinspielung der geistlichen Vokalmusik von Felix Mendelssohn Bartholdy mit einer Goldenen CD ausgezeichnet. zur Person
  • Die Sopranistin Iris-Anna Deckert studierte in Augsburg, Berlin und London u. a. bei Dorothea Chryst, Edith Urbanzcyk, Jessica Cash. Sie ist als frei schaffende Konzertsängerin im Oratorien- und Liedfach mit breitgefächertem Repertoire tätig und international gefragt. Sie erhielt 1994 das Stipendium des deutschen Bühnenvereins. Engagements führen sie immer wieder zu wichtigen europäischen Festivals. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen sowie CD-Einspielungen belegen ihre vielseitige künstlerische Tätigkeit. zur Person
  • Thomas E. Bauer war Mitglied der Regensburger Domspatzen und zählt heute zu den gefragtesten Sängern seines Fachs. Wichtige Aufführungen zeitgenössischer Musik prägen sein künstlerisches Profil. Er wirkte bei Uraufführungen von Nono, Killmayer und Rihm mit und wurde 2003 für seine herausragenden Leistungen auf diesem Gebiet mit dem Schneider-Schott Musikpreis ausgezeichnet. Als Opernsänger umfasst sein Repertoire u. a. die großen Titelpartien in Monteverdis Orfeo, Rossinis Il barbiere di Siviglia, Bergs Wozzeck. Seine große Leidenschaft gilt aber dem Liedgesang. Regelmäßig gibt er Liederabende in Japan (Aoyama Music Award) und mit dem Hammerflügel-Spezialisten Jos van Immerseel in Paris, Brügge und Brüssel. zur Person

Rezensionen

... eine tadellose Leistung aller Beteiligten. Mit seiner [Bernius‘] Interpretation gelingt es ihnen, ein weiteres Werk Cherubinis (und damit diesen Tonschöpfer selbst) wieder neu zu entdecken.
Jan-Geert Wolff, Pizzicato, 09/2020

... Großartig die Interpretation des Kammerchors und der klassischen Philharmonie Stuttgart unter Leitung von Frieder Bernius: Das gilt auch für diese Aufnahme eines Live-Konzerts - feiner, ausgereifter, sinnerfüllter und sinnlicher kann man es sich schwerlich vorstellen.
Musica Sacra, 05/2021

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