In dem bisweilen ungewöhnlich leidenschaftlichen Werk spürt Cherubini sensibel der Dramatik der Psalmworte nach, die dem Werk zugrunde liegen. Im Konzert bietet sich das Werk als eindrucksvolle Ergänzung zu den Messen und Requiem-Vertonungen von Cherubini, Haydn oder Mozart an. Aufgrund seiner visionären Tonsprache eignet es sich zudem besonders gut auch zur Kombination mit großen geistlichen Werken des 19.Jahrhunderts, wie Beethovens Messe in C, Gounods Cäcilienmesse, den Psalmkantaten von Mendelssohn oder Rossinis Stabat Mater.
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Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Luigi Cherubini
| 1760-1842Luigi Carlo Zenobio Salvatore Maria Cherubini (1760-1842) war ein italienischer Komponist. Sein Hauptwerk beinhaltet 15 italienische und 14 französische Opern. Nach dem Aufkommen der Opern Rossinis kamen seine Werke lange Zeit aus der Mode, werden aber letzter Zeit neuentdeckt. zur Person
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Herausgeber*in
Oliver Schwarz-Roosmann
Rezensionen
Die vorliegende, sorgfältige Edition des Carus-Verlags trägt zur Neubewertung Cherubinis bei, der in der Musikgeschichtsschreibung bislang vorwiegend als Opernkomponist gesehen wird[...]
Musica Sacra, 6/2012
Wo der erste Teil noch beinahe harmlos bombastisch ist, ist der zweite Teil mit dem Tenorsolo (oder Chortenor) schon ganz hübsch, und der dritte für Chor ist dann richtig zündend.
Württembergische Blätter für Kirchenmusik, Nr. 5 /2012
[...] sorgfältig gesetzt und gut lesbar [...]
Daniel Ortuno-Stühring, Musik&Kirche, Nov./Dez. 2011