LUTHER Collage - CDs, Choir Coaches, Medien | Carus-Verlag

LUTHER Collage

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Die Lieder des Martin Luther - in Bearbeitungen von Bach, Schein, Reger, Mendelssohn Bartholdy, Pärt und anderen. Calmus hat aus den vielfältigen Lutherliedern Collagen zusammengestellt. Diese Choralmotetten führen vom Mittelalter, der Renaissance und der Romantik bis in die Moderne und beleuchten die Lieder von den unterschiedlichsten Seiten. Es kommt zu ganz neuen Verbindungen zwischen den verschiedenen Epochen und Stilen. Sie berühren sich, sie ergänzen sich oder kontrastieren einander. Aus einzelnen Motetten, Kantatensätzen, Parodiemessen, Orgelmusik, Hymnen und gregorianischen Chorälen werden Bausteine, aus denen neue Klanggebäude entstehen. Ein einzigartiges und abwechslungsreiches Programm und eine große Hommage an den Reformator Martin Luther
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  • M. Luther: Choral (Vers 1)
  • S. Mahu: Motette (Vers 2)
  • J. S. Bach: Choralvorspiel BWV 599
  • J. C. F. Fischer: Kyrie
  • J. H. Schein:Choralmotette (Vers 1)
  • G. Eriksson: Kristallen den fina (Vers 2 und 3)
  • M. Praetorius: Choral (Vers 4)
  • C. Piutti: Choralvorspiel
  • Gregorianik: A solis ortus cardine (Vers 1)
  • G. Dufay: Beatus auctor saeculi (Vers 2)
  • J. S. Bach: Kantate BWV 121, Nr. 1 (Vers 1)
  • Gregorianik: Jesu, tibi sit Gloria (Vers 8)
  • C. Piutti: Choralvorspiel
  • C. Piutti: Choralvorspiel
  • J. Walter: Motette (Vers 1)
  • J. Brahms: Motette op. 74, Nr. 1 (Vers 2)
  • M. Reger: Choralvorspiel (Vers 3)
  • F. Mendelssohn Bartholdy: Motette op. 69, Nr. 1
  • J. Eccard: Choralmotette (Vers 1)
  • J. S. Bach: Kantate BWV 4, Nr. 2 (Vers 2)
  • J. Walter: Motette (Vers 3)
  • Gregorianik: Veni crreator spiritus (Vers 1-3)
  • S. Calvisius: Choral (Vers 1)
  • J. Eccard: Choralmotette (Vers 4)
  • B. Resinarius: Motette (Vers 3)
  • Verleih uns Frieden
  • Verleih uns Frieden gnädiglich
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Compact Disc Carus 83.478/00, EAN 4009350834781 CD, Digipac
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19,90 € / St.
  • Ludwig Böhme ist seit 2022 künstlerischer Leiter des Windsbacher Knabenchores. Seine Kindheit verbrachte Böhme im Thomanerchor Leipzig und studierte danach Chordirigieren an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. 1999 gründete er mit anderen ehemaligen Thomanern das Calmus Ensemble. 23 Jahre lang war er Bariton und kreativer Kopf des Leipziger Quintetts, welches sich unter seiner Mitwirkung zu einer der international erfolgreichen und vielfach ausgezeichneten Vokalgruppe entwickelte.
    Von 2002 bis 2022 leitete Böhme den Kammerchor Josquin des Préz, mit welchem er 2018 einen Ersten Preis beim Deutschen Chorwettbewerb errang. Böhme war Intendant und Initiator der Konzertreihe „Josquin – Das Projekt", der weltweit ersten Gesamtaufführung des josquinschen Werkes, die 2004 in der Leipziger Thomaskirche begann und dort 2017 ihren erfolgreichen Abschluss feierte.
    Zehn Jahre lang prägte Ludwig Böhme als künstlerischer Leiter den Leipziger Synagogalchor, ein vielfach ausgezeichnetes Ensemble, welches sich ausschließlich synagogaler und jiddischer Musik widmet. Mit vielen Projekten – von der Wiederentdeckung chorsinfonischer Werke bis hin zu Toleranz-Konzepten hat er dazu beigetragen, jüdische Musik in der Chorszene sichtbarer zu machen.
    Eine rege Bühnentätigkeit ist die Folge: Böhme war Gast bei allen großen deutschen Musikfestivals, konzertiere in zahlreichen europäischen Ländern, in Israel, Mittel- und Südamerika und tourte über mal 30 mal in den USA und Kanada. Er arbeitete u.a. mit dem Freiburger Barockorchester, dem Kammerorchester Basel, dem Wroclaw Baroque Orchestra, dem Orquesta Barroca de Sevilla, der lautten compagney berlin, der Staatsphilharmonie Nürnberg, dem MDR Sinfonieorchester oder der HR Bigband zusammen. Mehr als 30 CD-Produktionen, prämiert u.a. mit OPUS und ECHO Klassik sowie mehreren CARA- und Supersonic Awards, dokumentieren sein umfangreiches Schaffen.
    Ludwig Böhme unterrichtete Dirigieren an den Musikhochschulen in Leipzig, Halle und Bayreuth, er gibt Workshops und Meisterkurse, wirkt in Jurys mit und ist als Komponist und Arrangeur aktiv. zur Person
  • Homogenität, Präzision, Leichtigkeit und Witz – das sind die Markenzeichen von Calmus, heutzutage eine der erfolgreichsten Vokalgruppen Deutschlands. Das Ensemble besitzt eine Klangkultur, wie sie nur von wenigen erreicht wird. Die breite Palette an Klangfarben, die Musizierfreude, die die Musiker auf der Bühne vermitteln, aber auch ihre abwechslungs- und einfallsreichen Programme werden von der Presse immer wieder hervorgehoben. Die fünf Leipziger haben eine ganze Reihe internationaler Preise und Wettbewerbe gewonnen, u.a. den ECHO Klassik und den Supersonic Award, und der Radius ihrer Aktivitäten wird ständig größer und führt sie durch ganz Europa sowie Nord- und Südamerika. 2010 gab das Quintett sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall.

    Unermüdlich sind die Musiker bestrebt, neues Repertoire zu entdecken. Geprägt von der vielhundertjährigen Tradition großer deutscher Knabenchöre sind sie natürlich in der Vokalmusik der Renaissance, des Barock und der Romantik zu Hause. Musik unserer Zeit ist ihnen aber ebenfalls ein echtes Anliegen. In allen Sparten gibt es immer wieder interessante Partnerschaften mit Kollegen wie der Lautten Compagney Berlin, dem Raschèr Saxophone Quartet, der Hamburger Ratsmusik oder der Bigband des Hessischen Rundfunks. Da diese im Bereich der zeitgenössischen Musik häufig völlig neues Repertoire bedeuten, hat Calmus über die Jahre zahlreiche Kompositionsaufträge u. a. an Bernd Franke, Steffen Schleiermacher, Wolfram Buchenberg, Mathew Rosenblum, Bill Dobbins, Michael Denhoff und Harald Banter vergeben und Uraufführungen gesungen. Dass sie gerne Pop, Folk und Jazz sowie Chansons und Evergreens der zwanziger Jahre singen, das versteht sich von selbst!

    Ein Teil ihrer Zeit ist der Nachwuchsförderung gewidmet, denn Unterricht und Workshops gehören zu ihrem Alltag, zu Hause in Leipzig und unterwegs. Kein Wunder, dass Calmus mit der einzigartigen Besetzung aus Sopranistin, Countertenor, Tenor, Bariton und Bass überall auf der Welt immer mehr Fans hat. zur Person

Rezensionen

LutherCollage

This excellent German vocal quintet presents seven of Martin Luther’s chorales in many versions, typically changing composers from one verse to the next.
James R. Oestreich, New York Times, 13.12.2017

It is an homage to Luther’s chorales, beautifully sung by this five-voice ensemble.
Loewen, American Record Guide, Juli/August 2017

...das Wandern mit einem Text von Heinrich Schütz zu Arvo Pärt und wieder zurück bis zu Martin Luther selbst ist ebenso aufschlussreich wie angenehm zu hören.
Gustav Danzinger, Chor aktuell, Juni 2017

Und all das singt das Calmus Ensemble wirklich großartig. Auch technisch ist die Aufnahme ausgezeichnet; die besondere Atmosphäre jener Spätsommernächte ... wird so tatsächlich hörbar.
ouverture.de, 12.6.2017

... die bunte Stückefolge [ergibt] eine überzeugende Einheit, die in klarer Intonation, warmer Sonorität und gelassener Grundhaltung von der überzeitlichen Lebendigkeit von Luthers Muse Zeugnis ablegt.
Carsten Niemann, rondomagazin, 18.02.2017

In kleinen Besetzungen gesungene Adaptionen von Luthers Liedern etwa von Reger, Piutti, Bach oder Pärt schlagen einen weiten Bogen.
Helmut Peters, klassikerleben.de, 02.03.2017

Aus den 7 zitierten Chorälen werden durch die Zusammenführung unterschiedlichster “Arrangeure” bis hin zu Brahms und Reger, Pärt und Eriksson gleichsam strophisch durchkomponierte Gesamtgebilde.
Kati Faude, Berliner Chorspiegel, März 2017

Sie atmen gemeinsam,gestalten gemeinsam. Es klingt ausgewogen und edel. Das ist hohe Kunst.
Astrid Belschner, RBB-Kulturradio, 14.02.2017

...eine ... kunstvolle Interpretation - ebenso kunstvoll zutage gefördert von einem Vokalquintett, das zweifellos zu den führenden seiner Art gehört.
www.br-klassik.de, Matthias Keller, 27.01.2017

... delivered by the ... Calmus Ensemble with the finest, most nuanced precision, discreet and restrained and relying on profundity for its effect.
www.forbes.com, Jens F. Laurson, 25.01.2017

In all der Lutherei dieser Tage und Monate ist die CD allein wegen ihrer Ruhe und Unaufgeregtheit eine Wohltat (...).
18.01.2017, Landeszeitung für die Lüneburger Heide

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