Mitten im Leben 1517
Inhaltsverzeichnis
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Vorwortverfasser*in
Wolfgang Katschner
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Vorwortverfasser*in
Ludwig Böhme
| 1979Ludwig Böhme ist seit 2022 künstlerischer Leiter des Windsbacher Knabenchores. Seine Kindheit verbrachte Böhme im Thomanerchor Leipzig und studierte danach Chordirigieren an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. 1999 gründete er mit anderen ehemaligen Thomanern das Calmus Ensemble. 23 Jahre lang war er Bariton und kreativer Kopf des Leipziger Quintetts, welches sich unter seiner Mitwirkung zu einer der international erfolgreichen und vielfach ausgezeichneten Vokalgruppe entwickelte.
Von 2002 bis 2022 leitete Böhme den Kammerchor Josquin des Préz, mit welchem er 2018 einen Ersten Preis beim Deutschen Chorwettbewerb errang. Böhme war Intendant und Initiator der Konzertreihe „Josquin – Das Projekt", der weltweit ersten Gesamtaufführung des josquinschen Werkes, die 2004 in der Leipziger Thomaskirche begann und dort 2017 ihren erfolgreichen Abschluss feierte.
Zehn Jahre lang prägte Ludwig Böhme als künstlerischer Leiter den Leipziger Synagogalchor, ein vielfach ausgezeichnetes Ensemble, welches sich ausschließlich synagogaler und jiddischer Musik widmet. Mit vielen Projekten – von der Wiederentdeckung chorsinfonischer Werke bis hin zu Toleranz-Konzepten hat er dazu beigetragen, jüdische Musik in der Chorszene sichtbarer zu machen.
Eine rege Bühnentätigkeit ist die Folge: Böhme war Gast bei allen großen deutschen Musikfestivals, konzertiere in zahlreichen europäischen Ländern, in Israel, Mittel- und Südamerika und tourte über mal 30 mal in den USA und Kanada. Er arbeitete u.a. mit dem Freiburger Barockorchester, dem Kammerorchester Basel, dem Wroclaw Baroque Orchestra, dem Orquesta Barroca de Sevilla, der lautten compagney berlin, der Staatsphilharmonie Nürnberg, dem MDR Sinfonieorchester oder der HR Bigband zusammen. Mehr als 30 CD-Produktionen, prämiert u.a. mit OPUS und ECHO Klassik sowie mehreren CARA- und Supersonic Awards, dokumentieren sein umfangreiches Schaffen.
Ludwig Böhme unterrichtete Dirigieren an den Musikhochschulen in Leipzig, Halle und Bayreuth, er gibt Workshops und Meisterkurse, wirkt in Jurys mit und ist als Komponist und Arrangeur aktiv. zur Person
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Ensemble
Lautten Compagney Berlin
Die Lautten Compagney ist eines der renommiertesten und kreativsten deutschen Barockensembles. Seit drei Jahrzehnten faszinieren die Konzerte unter der künstlerischen Leitung von Wolfgang Katschner ihre Zuhörer. Mit ansteckender Spielfreude und innovativen Konzepten übersetzen die „Alten Musiker“ die Musiksprache des Barock immer wieder mühelos ins Heute. Ganz gleich, ob als solistisches Kammerensemble oder als Opernorchester, stets überwindet das Ensemble dabei Grenzen und sucht die Begegnung mit neuen Klängen und anderen Künsten. Für seine aufregenden musikalischen Brückenschläge wurde das Ensemble mehrfach ausgezeichnet. Die CD-Einspielung des Programms Timeless, das Musik des Frühbarock mit Werken von Philip Glass vereint, erhielt 2010 den ECHO Klassik. Auch mit dem Gewinn des Rheingau Musik Preises 2012 verbindet sich insbesondere eine Auszeichnung für die kreativen Konzertprogramme der Lautten Compagney. Eine große Leidenschaft des Ensembles gilt dem Musiktheater und besonders den Werken Georg Friedrich Händels. So eroberte Händels Serse auf einer Neuseeland-Tournee 2011 Publikum und Presse gleichermaßen im Sturm. Begeisterung bei Jung und Alt entfachte die gemeinsame Rinaldo- Produktion mit der Mailänder Marionetten-Compagnie Carlo Colla e Figli. Die Lautten Compagney ist regelmäßig zu Gast auf bedeutenden nationalen und internationalen Konzertpodien und Festivals, so u. a. im Konzerthaus und im Radialsystem V Berlin, im Gewandhaus Leipzig, der Frauenkirche Dresden, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Wiener Musikverein, der Warschauer Philharmonie, beim Rheingau Musik Festival, den Händel-Festspielen Halle, beim Mosel Musikfestival, Boswiler Sommer, Lucerne Festival, Oude Muziek Festival in Utrecht oder bei den Tagen Alter Musik in Herne. Zweimal jährlich laden Wolfgang Katschner und die Lautten Compagney zu AEQUINOX ein, den Musiktagen zur Tagundnachtgleiche im brandenburgischen Neuruppin. zur Person
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Ensemble
Calmus Ensemble
Homogenität, Präzision, Leichtigkeit und Witz – das sind die Markenzeichen von Calmus, heutzutage eine der erfolgreichsten Vokalgruppen Deutschlands. Das Ensemble besitzt eine Klangkultur, wie sie nur von wenigen erreicht wird. Die breite Palette an Klangfarben, die Musizierfreude, die die Musiker auf der Bühne vermitteln, aber auch ihre abwechslungs- und einfallsreichen Programme werden von der Presse immer wieder hervorgehoben. Die fünf Leipziger haben eine ganze Reihe internationaler Preise und Wettbewerbe gewonnen, u.a. den ECHO Klassik und den Supersonic Award, und der Radius ihrer Aktivitäten wird ständig größer und führt sie durch ganz Europa sowie Nord- und Südamerika. 2010 gab das Quintett sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall.
Unermüdlich sind die Musiker bestrebt, neues Repertoire zu entdecken. Geprägt von der vielhundertjährigen Tradition großer deutscher Knabenchöre sind sie natürlich in der Vokalmusik der Renaissance, des Barock und der Romantik zu Hause. Musik unserer Zeit ist ihnen aber ebenfalls ein echtes Anliegen. In allen Sparten gibt es immer wieder interessante Partnerschaften mit Kollegen wie der Lautten Compagney Berlin, dem Raschèr Saxophone Quartet, der Hamburger Ratsmusik oder der Bigband des Hessischen Rundfunks. Da diese im Bereich der zeitgenössischen Musik häufig völlig neues Repertoire bedeuten, hat Calmus über die Jahre zahlreiche Kompositionsaufträge u. a. an Bernd Franke, Steffen Schleiermacher, Wolfram Buchenberg, Mathew Rosenblum, Bill Dobbins, Michael Denhoff und Harald Banter vergeben und Uraufführungen gesungen. Dass sie gerne Pop, Folk und Jazz sowie Chansons und Evergreens der zwanziger Jahre singen, das versteht sich von selbst!
Ein Teil ihrer Zeit ist der Nachwuchsförderung gewidmet, denn Unterricht und Workshops gehören zu ihrem Alltag, zu Hause in Leipzig und unterwegs. Kein Wunder, dass Calmus mit der einzigartigen Besetzung aus Sopranistin, Countertenor, Tenor, Bariton und Bass überall auf der Welt immer mehr Fans hat. zur Person
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Dirigent*in
Wolfgang Katschner
Rezensionen
Die Musiker schaffen es, mit diesen CD-Aufnahmen ein lebendiges Gemälde vom Leben in der Reformationszeit zu schaffen.
mdr, 04.02.2018
Das ist alles sehr unterhaltend und auf höchstem Niveau musiziert, dass es eine wahre Freude ist.
Rainer Goede, Notenkeller, November 2017
“1517 - Mitten im Leben” ist die beste CD zum Jubiläum.
Hagen Kunze, Bach-Magazin, Herbst/Winter 2017
Das Calmus-Ensemble demonstriert in hervorragender Homogenität die hohe Schule des Ensemblegesangs, und die Lautten Compagney sekundiert mit denkbar farbenreichem Klang in federnder Leichtigkeit.
Andreas Waczkat, Concerto, Juli/August 2017
Das alles ist aber toll gemacht ... Pralles Leben also.
Reinmar Emans, Fono Forum, Mai 2017
Ausgehend von Martin Luthers Lobgesang „Mitten wir im Leben sind" zeichnen die Musiker ein lebendiges Gemälde vom Leben in der Reformationszeit.
Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt, 02.07.2017
Mit dabei ist die hervorragende Lautten Compagney von Wolfgang Katschner - also: Eintauchen ins pralle Leben von 1517!
Gustav Danzinger, CHOR aktuell, Juni 2017
An die Experimentierfreude der Renaissance anlehnend, gibt es auch moderne Arrangements und Improvisationen unter den Einspielungen auf durchweg hohem Niveau.
WAZ, 26.04.2017
...auf der ganzen CD beeindruckt das Calmus-Ensemble mit lupenreiner Intonation, perfekter Balance und schlankem, vibratoarmem Klang, der zum protestantischen Geist des Programms passt.
Marcus Stäbler, Neue Zürcher Zeitung, 22.04.2017
Das Ergebnis gibt ihm [Katschner] recht: "Mitten im Leben 1517" ist die bisher beste CD zum Reformationsjubiläum.
Hagen Kunze, kreuzer-leipzig.de, März 2017
Das Calmus Ensemble und die Lautten Compagney sind so etwas wie das Dreamteam der (meist) Alten Musik. ... 76 Minuten Musik vom Feinsten.
Aachener Zeitung, 27.01.2017
Die vier Herren und ihre stimmlich sie krönende Sopranistin sind bestens aufeinander abgestimmt, singen berückend intonationsrein, sind aber auch jeweils solostisch sehr hörenswert.
Bernhard Schrammek, RBB24, 13.03.2017
Jahrhunderte werden spielend, wortwörtlich im Spielen überbrückt. ... Was damals ging, geht auch heute noch – der schlagende Beweis ist diese CD.
Michael Wersin, rondomagazin, 25.02.2017
Klarheit der Artikulation und musikantische Hingabe sind bewundernswert. Eine dankenswerte Einspielung!
Remy Franck, pizzicato, 05.02.2017
[D]ie beiden Ensembles [lassen] keine Langeweile aufkommen, gestalten das Programm sehr abwechslungsreich, geben allen möglichen Stimmungen nach und beleuchten die Renaissance aus allen musikalischen Blickwinkeln.
Andreas Frese, Chorzeit 02/2017
The result is a deeply moving and equally entertaining 80 minute assemblage of music ... with original instruments and a 21st century spirit that sparkles with wit and liveliness.
www.forbes.com, Jens F. Laurson, 25.01.2017
Ob launig und neckisch, ob verträumt oder ernst und filigran: Das Calmus Ensemble und die Lautten Compagney [...] fesseln mit ihrem kurzweiligen Programm.
Marcus Stäbler, WDR3, 10.01.2017
Klarheit der Artikulation und musikantische Hingabe sind bewundernswert. Eine dankenswerte Einspielung!
Remy Franck, pizzicato, 06.02.2017