Cicha Noc - Stille Nacht. Polnisches Weihnachtskonzert
Polnisches Weihnachtskonzert 2006
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Maciej Malecki
| 1940
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Vorwortverfasser*in
Maciej Malecki
| 1940
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Chor
Polski Chór Kameralny
Vor 30 Jahren wurde der Polski Chór Kameralny (Der Polnische Kammerchor) von Ireneusz Lukaszewski gegründet und konnte sich seitdem als renommiertes Spitzenensemble im In- und Ausland einen Namen machen. Sein erklärtes Ziel ist die Arbeit auf instrumentalem, „orchestralem“ Niveau, was unter anderem die absolute Kontrolle über das Instrument Stimme voraussetzt. Das Hauptinteresse der 24 Berufsmusiker ruht auf A-cappella-Musik, insbesondere auf romantischer und zeitgenössischer Musik. So erklären sich auch die zahllosen dem Chor gewidmeten Kompositionen und die Fülle der Welt-Uraufführungen. Daneben arbeitet Polski Chór Kameralny meist bei Oratorien- und Opernprojekten regelmäßig mit vielen bedeutenden Sinfonie- und Kammerorchestern Polens zusammen, aber z. B. auch mit der Academy of Ancient Music, der Neuen Düsseldorfer Hofmusik und anderen Spezialensembles für Alte Musik aus ganz Europa. Die regelmäßige Zusammenarbeit mit Gastdirigenten aus aller Welt (Ericson, Gronostay, Bernius, Layton u. a.) bildet ein wesentliches Element der musikalischen Arbeit des Chores. Ungeachtet all seiner ernsthaften Arbeit liebt Polski Chór Kameralny Experimente – so war der Chor 2001 am weltweit ersten echten real-time Internet-Konzert beteiligt. Polski Chór Kameralny tritt häufig bei internationalen Festivals auf wie beim „Warschauer Herbst“ und bei „Vratislavia cantans“, dem Ruhr-Festival, dem „Rendez-vous musique nouvelle“, dazu in Salzburg, Dresden, Berlin und Tokio. Konzertreisen führen ihn durch ganz Europa, in die USA und nach Japan. Zum „World Symposium on Choral Music“ 1999 wurde er als „Offizieller Symposiums-Chor“ nach Rotterdam eingeladen. An die 60 teils preisgekrönte CDs, MCs und Videos hat Polski Chór Kameralny aufgenommen, ergänzt durch unzählige Einspielungen für Funk und Fernsehen in Polen und auf internationaler Ebene. Polski Chór Kameralny vertrat Polen beim Weihnachtskonzert der Arbeitsgemeinschaft Europäischer Rundfunkanstalten, das live in ganz Europa und in Kanada ausgestrahlt wurde. Er initiierte und organisiert das dreitägige internationale Festival „Mozartiana“ in Danzig, bei dem Mozarts Musik in abwechslungsreicher Form einem breiten Publikum vorgestellt wird. 2008 ist Polski Chór Kameralny Gastgeber des internationalen Kompositionswettbewerbs „Musica Sacra“. zur Person
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Orchester
Polska Filharmonia Kameralna
Polska Filharmonia Kameralna (Polnische Kammerphilharmonie) – Sopot wurde 1982 vom Dirigenten Wojciech Rajski gegründet. Ihre Spielkultur aus Vitalität, Präzision und Eleganz wird von der Kritik durchweg gerühmt. PFK hat mit Solisten und Dirigenten wie Mstislaw Rostropowitsch gearbeitet, mit Christoph Eschenbach, Krystian Zimerman, Natalia Gutman, Sabine und Wolfgang Meyer, Giora Feidman, David Geringas, Claudio Arrau, Tzimon Barto, Gerhard Oppitz, Igor Oistrach, Ivo Pogorelich, Krzysztof Penderecki und Shlomo Mintz und kennt die renommierten Konzertpodien der Welt, darunter die Berliner Philharmonie, Hamburger Musikhalle, Kennedy Center Washington, Wiener Musikverein, Salle Pleyel und Cité de la Musique Paris, Teatro Real de Madrid. PFK absolvierte Tourneen durch Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, die USA und Osteuropa und tritt zudem regelmäßig bei großen Festivals in Europa auf, so beim Festival in Montpellier, beim Schleswig-Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Rheingau Musikfestival, beim Europäischen Musikfest Stuttgart, dem Prager Frühling, dem Warschauer Herbst, dem Festival de Strasbourg sowie beim Tivoli Musik Festival. Von Polska Filharmonia Kameralna sind über 50 CDs erschienen. Die enge Zusammenarbeit mit Polski Chór Kameralny bei einer großen Anzahl von Projekten begann 1989. zur Person
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Dirigent*in
Jan Lukaszewski
Jan Lukaszewski gilt als einer der versiertesten Chormusik-Spezialisten Europas. Er ist Dirigent, künstlerischer Leiter und Generaldirektor vom Polski Chór Kameralny. Als viel gefragter Gastdirigent arbeitet er z. B. regelmäßig mit dem Polnischen Rundfunkchor Krakau und leitet zahlreiche Projekte im In- und Ausland. Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit liegt auf der romantischen und der zeitgenössischen Musik. Insbesondere hinsichtlich seiner Arbeit mit Polski Chór Kameralny hat er sich den Ruf erworben, in kürzester Zeit das Unmögliche möglich zu machen und musikalisch gültige Interpretationen selbst komplexester Werke vorzustellen. Die Zahl der von ihm gestalteten Uraufführungen ist daher unabschätzbar. Jan Lukaszewski gilt in Polen als einer der wenigen, die die Musik von Komponisten wie Schönberg, Messiaen, Xenakis, Globokar, Castiglioni, Takemitsu, R. Strauss, Pepping, Tippett, Ives und Barber propagieren. Seine Aufnahmen für den Polnischen Rundfunk und für eine Vielzahl anderer europäischer Sender sowie für das Polnische und das Deutsche Fernsehen, wie auch seine zahlreichen sonstigen Einspielungen reflektieren die Qualität seiner Arbeit. Das hohe künstlerische Niveau vom Polski Chór Kameralny unter seiner Leitung inspiriert immer wieder Komponisten zur Komposition von Werken für Chor a cappella. Die Arbeit von Jan Lukaszewski wurde mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt. zur Person
Rezensionen
[...] In seinen Chor- und Streicherarrangements wahrt Malecki immer diesen ganz spezifischen slawisch-volkstümlichen Tonfall, betont dabei stets das melodische Potential der Lieder und schafft die Gratwanderung zwischen Kunst und Kitsch mit bewundernswerter Stringenz. Ja, er scheint die angelsächsische Festtagsstimmung eines John Rutter gleichsam ins Polnische zu übersetzen. Dass die wohlig-heimeligen Arrangements nicht ins Banale abgleiten, dafür sorgt nicht zuletzt der Polnische Kammerchor, dessen 24 Berufssänger unter der Leitung des Werkanregers Jan Lukaszewski eine Glanzstunde mustergültigen Chorgesangs bieten. [...]
Sich mild in den Chorklang einfügend, wartet die Polnische Kammerphilharmonie mit einem satten, weichen Streicherklang auf, der den intimen Charakter dieses introspektiven Wartens aufs Christkind im besten Sinne des Wortes unter-‚streicht’. [...]
Erik Daumann
Quelle: klassik.com, 11.12.2008