Kyrie in C
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Komponist*in
Marco Gioseppe Peranda
| 1625-1675
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Herausgeber*in
Peter Wollny
| 1961
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Bearbeiter*in
Johann Sebastian Bach
| 1685-1750Johann Sebastian Bach zählt zu den bedeutendsten Komponisten der abendländischen Musikgeschichte. Er entstammte einer weit verzweigten Musikerdynastie, die im thüringisch-sächsischem Gebiet zahlreiche Stadtmusiker und Organisten hervorbrachte.
Bach vocal
Seit Gründung des Carus-Verlags ist die Edition der Musik von Johann Sebastian Bach für uns ein besonderer Schwerpunkt. Im Reformationsgedenkjahr haben wir das Projekt Bach vocal abgeschlossen. Bachs geistliche Vokalmusik liegt nun vollständig in modernen Urtextausgaben samt Aufführungsmaterial vor. Eine Gesamtedition aller Partituren in einem hochwertigen Schuber ist ebenfalls erhältlich. zur Person
Rezensionen
Peranda, Marco Gioseppe (ca
Peranda, Marco Gioseppe (ca. 1625-1675): Kyrie in C
Marco Gioseppe Peranda, ein unbekannter Name für heutige Zeiten, der aber zu seiner Zeit und in nachfolgenden Komponistengenerationen mit hohem Ansehen belegt war, so dass Christoph Bernhard Peranda zu den nachahmenswerten Komponisten des damals hochaktuellen „stylus luxurians communis” zählte, da sein Kompositionsstil Gemütsregungen vortrefflich ausdrücken konnte. Noch Jahrzehnte nach seinem Tod war der Beliebtheitsgrad seiner Tonkunst durch die andauernde Überlieferung seiner Werke zu spüren, und übte auf die nachfolgenden Komponistenzunft einen deutlichen Einfluss aus, so unter anderem auch auf J. S. Bach.
Das hier vorliegende Einzelordinariumsstück ist deutlicher Hinweis auf den sog. „stylus luxorians communis”. Kennzeichen dieses Genres sind ein sehr dichter fünfstimmiger Vokalsatz mit klangverdoppeltem Einsatz der Instrumente im homofonen Teil. Die figurierten Passagen dieser Ordinariumskomposition zeugen von einer behänden kontrapunktischen Denkweise, eingebettet in einfallsreiche spannungsreiche Wendungen. Im Vorwort erfährt man nähere Details über den Hintergrund des Werkes, das sich aufzuführen lohnt.
Peter Bartetzky
Quelle: Musik im Bistum Essen 1/2001, S. 40