Max Reger: Ach, Herr, strafe mich nicht - Noten | Carus-Verlag

Max Reger Ach, Herr, strafe mich nicht

aus: Drei geistliche Gesänge op. 110,2, 1911

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  • Ach, Herr, strafe mich nicht
  • Ach Herr, strafe mich nicht
  • Ich liege und schlafe
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Dirigierpartitur Carus 52.110/20, ISMN 979-0-007-08955-9 32 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag
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  • Max Reger, geb. 1873 in Brand (bayr. Oberpfalz), gest. 1916 in Leipzig. Schüler von H. Riemann. Seit 1905 Lehrer für Orgel und Komposition an der Akademie in München, hier auch erste Anerkennung als Orgelkomponist; ab 1907 Kompositionslehrer am Leipziger Konservatorium, daneben 1911 – 14 Leiter der Meininger Hofkapelle. Reger, der als Lehrer großen Einfluss erlangte, wandte sich von den Idealen der Neudeutschen ab und knüpfte an J. Brahms an; er verschmolz eine ausdrucksstarke Harmonik mit der an J. S. Bach geschulten Polyphonie mit Formen des Spätbarock und der Klassik; die eigentlichen Kompositionsbereiche Regers bilden Orgel- und Kammermusik. In seinem bedeutendsten geistlichen Chorwerk "Der 100. Psalm" (1908/09) geht Reger an die Grenze der Tonalität. zur Person

Rezensionen

Max Reger (1873-1916): Drei geistliche Gesänge op

Max Reger (1873-1916): Drei geistliche Gesänge op. 110

Die drei geistlichen Gesänge op. 110 stehen in engem Zusammenhang mit dem bekannten 100. Psalm op. 106. Die ersten beiden Sätze, „Mein Odem ist schwach” und „Ach, Herr strafe mich nicht”, weisen eine ähnlich dicht gearbeitete Doppelfuge auf, die größtes sängerisches Vermögen verlangt. Reger selbst richtete die Texte ein: „Ich habe mir einen todtraurigen Text aus der Bibel zusammengestellt; es wird ein erschreckend trauriges Werk werden mit verklärendem Abschluss.” Unter dieser Vorstellungskraft soll Reger den 3. Satz, „0 Tod, wie bitter bist du”, in nicht mehr als 5 Stunden niedergeschrieben haben. Die harmonisch komplexen Partituren benötigen ein geschultes Auge und eine gute Vorstellungsgabe. Die Ausgabe von Carus erleichtert dies wesentlich durch eine Reduktion mit Klavier für das analytische Studium und zur Korrepetition der Proben.

Raphael Immoos
Quelle: Singen und Musizieren im Gottesdienst März / April 2003

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