Der Komponist Peter Schindler über diese Einzelausgabe aus Perpetuum mobile:
Amor ist wild, stark und unerbittlich! Besser ist es am Ende doch, allein zu bleiben und sich mit Phoenix zu verbinden. Welche dramatische Aussage einer Person, die von der Liebe enttäuscht wurde! Wer ist Phoenix (Phenice)? Der Phoenix ist ein Vogel, so genannt, weil er purpurn ist (colorem phoeniceum habet). Er ist in der ganzen Welt einzigartig und als Phoenix aus der Asche bis heute ein mächtiges Symbol. Der Vogel erscheint in verschiedenen mittelalterlichen literarischen Werken, darunter Gedichten, Legenden und religiösen Traktaten.
Der Satz „Amor durus est“ auf den Text No. 142 aus dem Codex Buranus ist teilweise fugiert. Die Hauptaussagen des Stückes werden repetitiv skandierend in chromatischen Tonfolgen vorgetragen. „Amor durus est“ ist ein anspruchsvolles Stück, das den dritten Akt von Perpetuum mobile, der mit „Flamma amoris“ (Von der Liebe entflammt) überschrieben ist, ernüchtert und virtuos beendet.
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Komponist*in
Peter Schindler
| 1960Peter Schindler studierte Schulmusik, Komposition und Orgel sowie Jazz und Popularmusik an der Musikhochschule Stuttgart. Zu seinen Werken zählen Chansons, Instrumentalstücke, Geistliche Werke, Musik für Ballett und Schauspiel sowie Musicals, Singspiele und Lieder für Kinder und Jugendliche. Als Organist und Pianist führt er mit verschiedenen Ensembles und Interpreten vorwiegend eigene Kompositionen im In- und Ausland auf. Konzertreisen mit dem von ihm gegründeten Quintett Saltacello sowie der Gruppe Pipes and Phones führten ihn nach China, Dänemark, Frankreich, Italien, Korea, Österreich, Polen, Skandinavien, Taiwan, Tschechien sowie in die Schweiz und die USA. Sowohl als Solist als auch im Zusammenspiel mit unterschiedlichen Partnern hat er zahlreiche Stücke eingespielt und auf Tonträgern veröffentlicht.
Weitere Informationen finden Sie im Internet auf der Seite www.peter-schindler.de
Wir haben dem Komponisten 5 Fragen gestellt, lesen Sie hier in unserem Blog: https://blog.carus-verlag.com/persoenlichkeiten/5-fragen-an-peter-schindler/
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