Rosenzeit.
Liebeslieder für Singstimme und Klavier
Texte von Matthias Claudius, Paul Fleming, Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine, Eduard Mörike, Friedrich Rückert, Friedrich Schiller und Oswald von Wolkenstein.
Der Liederzyklus Rosenzeit bringt über eine jazzinspirierte Musik Texte aus dem Mittelalter, dem Barock, der Klassik und der Romantik nahe. Die meisten Lieder von Rosenzeit hat Peter Schindler mit seiner Gruppe Saltacello und der Sängerin Sandra Hartmann auf CD veröffentlicht. Diese Chansons nach Liebesgedichten werden hier nun erstmalig in einer Ausgabe für Gesang (mittlere Lage) und Klavier veröffentlicht. Sie sind klassisch-liedhaft und unverstärkt mit Mikrophon aufführbar und sowohl von einer Frau als auch von einem Mann interpretierbar. Eine anspruchsvoll ausgearbeitete Klavierbegleitung macht die Stücke für jeden versierten Pianisten – ob aus Klassik oder vom Jazz kommend – spielbar.
Inhaltsverzeichnis
-
Komponist*in
Peter Schindler
| 1960Peter Schindler studierte Schulmusik, Komposition und Orgel sowie Jazz und Popularmusik an der Musikhochschule Stuttgart. Zu seinen Werken zählen Chansons, Instrumentalstücke, Geistliche Werke, Musik für Ballett und Schauspiel sowie Musicals, Singspiele und Lieder für Kinder und Jugendliche. Als Organist und Pianist führt er mit verschiedenen Ensembles und Interpreten vorwiegend eigene Kompositionen im In- und Ausland auf. Konzertreisen mit dem von ihm gegründeten Quintett Saltacello sowie der Gruppe Pipes and Phones führten ihn nach China, Dänemark, Frankreich, Italien, Korea, Österreich, Polen, Skandinavien, Taiwan, Tschechien sowie in die Schweiz und die USA. Sowohl als Solist als auch im Zusammenspiel mit unterschiedlichen Partnern hat er zahlreiche Stücke eingespielt und auf Tonträgern veröffentlicht.
Weitere Informationen finden Sie im Internet auf der Seite www.peter-schindler.de
Wir haben dem Komponisten 5 Fragen gestellt, lesen Sie hier in unserem Blog: https://blog.carus-verlag.com/persoenlichkeiten/5-fragen-an-peter-schindler/
zur Person
-
Textdichter*in
Matthias Claudius
| 1740-1815
-
Textdichter*in
Friedrich Rückert
| 1788-1866Friedrich Rückert, geb. 1788 in Schweinfurt, gest. 1866 bei Coburg. Lyriker und Übersetzer. Professor für orientalische Philologie in Erlangen. zur Person
-
Textdichter*in
Walther von der Vogelweide
| 1170-1230
-
Textdichter*in
Heinrich Heine
| 1797-1856
-
Textdichter*in
Friedrich Schiller
| 1759-1805
-
Textdichter*in
Paul Fleming
| 1609-1640
-
Textdichter*in
Eduard Mörike
| 1804-1875Eduard Mörike war ein deutscher Dichter und Schriftsteller der Schwäbischen Dichterschule. Er studierte Theologie am Tübinger Stift und arbeitete danach als Vikar und Pfarrverweser in verschiedenen Gemeinden. 1834 wurde Mörike zum Pfarrer von Cleversulzbach ernannt, bis er sich 1843 frühzeitig in den Ruhestand versetzen lies. Von da an widmete er seine Zeit ganz seinem literarischen Schaffen und begann zudem 1851 als Literaturlehrer am Katharinenstift in Stuttgart zu unterrichten. Bis zu seinem Tod 1875 lebte und wirkte er in Stuttgart. Eduard Mörike gilt als einer der bedeutendsten Lyriker zwischen Romantik und Realismus. Zu seinen bekanntesten Werken zählen der Roman Maler Nolten, die Novelle Mozart auf der Reise nach Prag und zahlreiche Gedichte, darunter das populäre Er ist's. Seine lyrischen Werke handeln von persönlichen Erfahrungen und Naturbeobachtungen, aber auch mythologische und religiöse Motive gehören zu seinen Sujets. Die Texte zeichnen sich durch eine tiefe Emotionalität und musikalische Qualität aus, was zu vielen Vertonungen von Mörikes Gedichten führte. Josef G. Rheinberger, Robert Schumann, Max Bruch, Max Reger, Hugo Wolf, Peter Schindler und viele andere haben Mörikes Texte für ihre Kompositionen verwendet. zur Person
-
Textdichter*in
Johann Wolfgang Goethe
| -1832Johann Wolfgang von Goethe ist heute eine schillernde Figur der Weltliteratur. Geboren wurde er in Frankfurt am Main und studierte zunächst Jura, folgte dann aber doch seiner Neigung zur Lyrik. Mit dem Drama Götz von Berlechingen und dem Briefroman Die Leiden des jungen Werthers schaffte er wichtige Beiträge zur literarischen Strömung des Sturm und Drang.
Ab 1775 war Goethe am Hof von Herzog Carl August in Weimar angestellt. Neben seiner Tätigkeit am Hof als Minister und Leiter des Weimarer Hoftheaters entstanden hier seine Hauptwerke, das Drama Faust, weitere Romane und viele Dichtungen, die bis heute Quelle für Bearbeitungen mit Musik sind. Mit seinen Gedichten schuf er eine Quelle der Inspiration für Komponisten, vor allem des 19. Jahrhunderts, wie beispielsweise Franz Schubert. Dieser vertonte allein 52 Werke Goethes, zu den bekanntesten zählen wohl die Lieder Gretchen am Spinnrade und Erlkönig. Goethe machte auch mit einigen Komponisten der Zeit Bekanntschaft. Vom jungen Felix Mendelssohn-Bartholdy zeigte sich Goethe begeistert. Auch dieser vertonte schließlich Goethes Zeilen in der Ballade Die erste Walpurgisnacht. zur Person
Rezensionen
... Eine intensive Beschäftigung mit den alten und neuen Liedern dieses Zyklus lohnt. Wer sich mit Schindlers zahlreichen Kinderliedern beschäftigt hat, kennt seine Vielseitigkeit. Hier ist ein hochsensibler Künstler mit einem gesunden Selbstbewusstsein am Werk, der als zeitgenössischer Liedkomponist etwas zu sagen hat.
Wolfgang Layer, Weblog des Schwäbischen Chorverbandes