aus: Lohengrin, 3. Akt, 1. Szene. Friedrich von Telramunds Plan, durch Heirat den Thron Brabants zu gewinnen, ist fehlgeschlagen. Nun verklagt er Elsa, die Tochter des verstorbenen Herzogs von Brabant, vor dem König: Sie soll ihren Bruder ermordet haben, um selbst den Thron besteigen zu können. Elsa verteidigt sich überraschenderweise nicht. Stattdessen erzählt sie von ihrer
Vision eines Ritters, der für ihre Unschuld kämpfen würde. Dieser Ritter, Lohengrin, erscheint auf wundersame Weise tatsächlich. Aus dem vom König ausgerufenen Gottesgericht – einem Zweikampf auf Leben und Tod zwischen
Friedrich und Lohengrin – geht Lohengrin als strahlender Sieger hervor. Elsa und Lohengrin heiraten. Ein Chor geleitet das Paar feierlich zum Brautgemach.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Richard Wagner
| 1813-18831813 in Leipzig geboren wuchs Richard Wagner in einem durch das Theater geprägten Elternhaus auf und geriet selbst bereits in frühen Jahren in dessen Bann. Nach schulischem Scheitern und weitgehend autodidaktischer Musikausbildung (früheste Kompositionen um 1830, Sinfonie in C 1832) 1833 erste Anstellung als Chordirektor in Würzburg (Abschluss der ersten vollständigen Oper Die Feen). Danach Beginn der unsteten Gesellen- und Meisterjahre (über Königsberg und Riga nach Paris, dann als Hofkapellmeister nach Dresden, als flüchtiger Revolutionär und Exilist nach Zürich und schließlich als Günstling König Ludwigs II. nach München und Bayreuth, Tod in Venedig 1883). zur Person
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Textdichter*in
Richard Wagner
| 1813-18831813 in Leipzig geboren wuchs Richard Wagner in einem durch das Theater geprägten Elternhaus auf und geriet selbst bereits in frühen Jahren in dessen Bann. Nach schulischem Scheitern und weitgehend autodidaktischer Musikausbildung (früheste Kompositionen um 1830, Sinfonie in C 1832) 1833 erste Anstellung als Chordirektor in Würzburg (Abschluss der ersten vollständigen Oper Die Feen). Danach Beginn der unsteten Gesellen- und Meisterjahre (über Königsberg und Riga nach Paris, dann als Hofkapellmeister nach Dresden, als flüchtiger Revolutionär und Exilist nach Zürich und schließlich als Günstling König Ludwigs II. nach München und Bayreuth, Tod in Venedig 1883). zur Person
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Klavierauszugbearbeiter*in
Felix Mottl
| 1856-1911