Siegfried Schmalzriedt: Heinrich Schütz und andere zeitgenössische Musiker  in der Lehre Giovanni Gabrielis - Bücher | Carus-Verlag

Siegfried Schmalzriedt Heinrich Schütz und andere zeitgenössische Musiker in der Lehre Giovanni Gabrielis

Studien zu ihren Madrigalen

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Buch Carus 24.101/00, ISBN 978-3-923053-13-1, ISMN 979-0-007-10132-9 200 Seiten, kartoniert
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26,00 € / St.
Zusatzinformationen zum Werk
  • Geburtsjahr ungewiss: 1554 oder 1557 in Venedig, gestorben 1612 ebenda.

    Giovanni Gabrieli war einer der prägendsten Musiker der Venezianischen Schule im 16. Jh. Er war Kirchenmusiker am Markusdom in Venedig, Monteverdi wurde dort nach dessen Tod sein Nachfolger. Zu den bedeutendsten Schülern von Gabrieli zählt Heinrich Schütz, der während einer dreijährigen Ausbildungsreise bei Gabrieli lernte. 

    Gabrielis Stil zeichnet sich durch Venezianische Mehrchörigkeit, Generalbass sowie Affektenlehre aus; er schrieb auch Madrigale. Seine mehrchörigen Motetten sind für bis zu 16 Stimmen und 15 Instrumente geschrieben und zeugen von einer Klangpracht, die zu jener Zeit im Markusdom geherrscht haben muss. Bekannt sind seine Symphoniae Sacrae I und II sowie die zahlreichen Canzoni. Gabrieli schrieb hauptsächlich geistliche Chormusik.

    zur Person
  • Heinrich Schütz gilt als der erste deutsche Musiker von europäischem Rang. Ab 1599 als Chorknabe am Hof des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel erhielt er eine umfassende Schulbildung. 1608 begann er ein Jurastudium in Marburg, das er jedoch schon 1609 abbrach, um mit Unterstützung des Landgrafen bei Giovanni Gabrieli, Organist an San Marco zu Venedig, Komposition zu studieren. 1613 kehrte Schütz nach Kassel zurück, wurde aber schon zwei Jahre später vom Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen als „Organist und Director der Musica” an den Dresdner Hof „abgeworben“, wo er von 1617 bis zu seinem Tod das Amt des Hofkapellmeisters innehatte. Seine großen Vokalzyklen markierten den Höhepunkt von Schütz’ Ansehen in Deutschland und Nordeuropa. Doch diese stellen nur einen Teil des Schütz’schen Opus dar; einzelne Werke sind in Sammeldrucken mit Werken anderer Komponisten vertreten, andere nur handschriftlich überliefert, vieles ist verloren gegangen. Die Stuttgarter Schütz-Ausgabe erschließt Schütz‘ vollständiges Oeuvre, alle Werke erscheinen auch in praktischen Urtext-Ausgaben. zur Person

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