Telemannisches Gesangbuch - CDs, Choir Coaches, Medien | Carus-Verlag

Telemannisches Gesangbuch

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„Nun danket alle Gott“, „Befiehl du deine Wege“ und „Ein feste Burg“ – diese und weitere bekannte Choräle sammelte Georg Philipp Telemann in seinem „Fast allgemeinen Evangelisch-Musicalischen Lieder-Buch“, das er 1730 in Druck gab. Dieses „Telemannische Gesangbuch“, wie es später auch genannt wurde, enthält mehr als 2000 Lieder in über 500 Weisen; viele davon werden heute noch in Gottesdiensten gesungen. Telemanns erklärtes Ziel war es, ein im ganzen deutschen Sprachraum verwendbares Gesangbuch zu schaffen. Das war der Ausgangspunkt einer deutschlandweit einmaligen Erfolgsgeschichte eines protestantischen Lieder-Buches. Der bislang ungehobene musikalische Schatz wurde nun mit Klaus Mertens, Thomas Fritzsch, Stefan Maass und Michael Schönheit sowie Vincent Frisch als Knabensopran als Weltersteinspielung produziert. Konzeption und Instrumentierung: Thomas Fritzsch
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Anhören (30)
  • Gott des Himmels und der Erden
  • Gott Lob, der Sonntag kommt herbei
  • Mit Ernst, o Menschenkinder
  • Puer natus in Bethlehem / Ein Kind geborn zu Bethlehem
  • Freuet euch, ihr Christen alle
  • Nun lasst uns gehn und treten
  • Herr, nun läss'st du deinen Diener im Friede fahren
  • O Lamm Gottes, unschuldig
  • O Haupt voll Blut und Wunden
  • Erstanden ist der heilig Christ
  • Jesus, meine Zuversicht
  • Komm, Heiliger Geist, Herre Gott
  • Wir gläuben all an einen Gott
  • Ein feste Burg
  • Wenn dich Unglück hat betreten
  • Aus tiefer Not schrei ich zu dir
  • Befiehl du deine Wege
  • Jesu, meine Freude, meines Herzens Weide
  • Wer weiß, wie nahe mir mein Ende?
  • Wenn wir in höchsten Nöten sein
  • Auf meinen lieben Gott
  • Nun lob, mein Seel, den Herren
  • Ach wie nichtig, ach wie flüchtig
  • Mitten wir im Leben sind
  • Valet will ich dir geben
  • Wach't auf, ruft uns die Stimme / Auf, auf! und lasst uns wachsam sein
  • Jesaja, dem Propheten, das geschah
  • O Wonn, o Freud, o Herrlichkeit
  • Wie der Hirsch im großen Dürsten
  • Nun danket alle Gott
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Zusatz-Material
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    1. Solo Soprano and Chorus Now thank we all our God, who wondrous things has done through ages without end.

    2. Duet (Tenor and Basso) Who from our mother’s loving arms has blest us with gifts of love for all your needs.

    3. Aria (Alto) He gives to us a joyful heart and everlasting peace to cheer us in this time in Israel.

    4. Chorus And his gracious mercy stays with us always and delivers us so long as we are living.

    Jesus Sirach 50:24–26
    Translation: Robert Scandrett

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  • 1. Solo Sopran und Chor Nun danket alle Gott, der große Dinge tut an allen Enden.

    2. Duett (Tenor und Bass) Der uns von Mutterleibe an lebendig erhält und tut uns alles Guts.

    3. Arie (Alt) Er gebe uns ein fröhliches Herz, und verleihe immerdar Friede zu unsrer Zeit in Israel.

    4. Chor Auf dass seine Gnade stets bei uns bleibe und erlöse uns, solange wir leben.

    Jesus Sirach 50,24–26

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  • Texte du CD Carus 83.439

    Klaus Hofmann
    Traduction (abrégée): Sylvie Coquillat

    La longue vie de Georg Philipp Telemann est l’histoire d’un succès tel que ne le connurent que très peu de compositeurs à son époque. Il fit par trois fois le récit de sa vie, en 1718, en 1729 et en 1740. Dans les témoignages de 1718 et 1740, il décrit son parcours en détail d’une plume alerte et divertissante – et parfois, ses descriptions se lisent presque comme l’exposé d’un roman.

    Un roman qui commence à Magdebourg, où Telemann naît le 14 mars 1681. Son père, prédicateur à l’église du Saint-Esprit, meurt dès 1685. Les dons musicaux du fils se révèlent très tôt, héritage venu de sa mère qui, après que le garçon de douze ans avait fait représenter un opéra de sa plume, et inquiète qu’il ne devienne un « saltimbanque, un funambule, un joueur des rues, un montreur de marmottes etc. », s’efforce cependant de l’orienter vers

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  • Text from the CD Carus 83.439

    Klaus Hofmann
    Translation (abridged): Elizabeth Robinson

    Georg Philipp Telemann’s long life was a success story, the like of which was enjoyed by very few composers of his era. He wrote his autobiography three times – in 1718, 1729 and 1740. In his 1718 and 1740 accounts, he described his career in detail, with an adept turn of phrase and in storytelling mode; in parts, his description reads almost like the plot of a novel.

    The story begins in Magdeburg, where Telemann was born on 14 March 1681. His father, a clergyman at the Heilig-Geist-Kirche, died in 1685. His son’s musical ability was evident at an early age, inherited from his mother’s side of the family. However, after her twelve-year-old son performed an opera he had composed himself, Telemann’s mother, concerned that he would become a “juggler, tightrope walker, minstrel, marmot driver, etc.”,

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  • Booklet-Text der CD Carus 83.439

    Klaus Hofmann

    Georg Philipp Telemanns langes Leben ist eine Erfolgsgeschichte, wie sie nur wenigen Komponisten seiner Epoche beschieden war. Dreimal hat er selbst sein Leben beschrieben, zuerst 1718 für den Abdruck in Johann Matthesons Großer General-Baß-Schule, dann erneut 1729 für Johann Gottfried Walthers Musicalisches Lexicon (1732) und ein drittes Mal 1740 für Matthesons Grundlage einer Ehren-Pforte. Während der Lebensabriss für das Lexikon knapp gehalten ist, schildert Telemann in den beiden Berichten für Mattheson seinen Werdegang mit gewandter Feder ausführlich und in Erzähllaune – und partienweise liest sich seine Darstellung fast wie das Exposé eines Romans.

    Dieser Roman beginnt in Magdeburg, wo Telemann am 14. März 1681 zur Welt kommt. Früh zeigt sich die musikalische Begabung des Sohnes, ein Erbe von Seiten der Mutter, die sich indes, nachdem der Zwölfjährige eine selbstkomponierte

    ...

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Compact Disc Carus 83.340/00, EAN 4009350833401 CD, Jewel Case
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Inhaltsverzeichnis

  • Thomas Fritzsch, Spezialist für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, zählt zu den weltweit renommierten und gefeierten Gambisten. In den europäischen Konzertsälen ist er ebenso zu hören wie auf den Podien der Metropolen New York, Boston, Tokio, Seoul, Abu Dhabi, Dubai, Havanna, Jerusalem und Tel Aviv. Die Namen der Künstler, mit denen Thomas Fritzsch in den letzten drei Jahrzehnten musizierte, lesen sich wie ein Who is Who der internationalen Musikszene. Seine intensive Auseinandersetzung mit der historischen Materie ist in einer Vielzahl von Rundfunk- und Fernsehproduktionen, einer umfangreichen Diskografie, Editionen und musikwissenschaftlichen Schriften dokumentiert. Immer wieder gelingen ihm auf scheinbar bekanntem Terrain überraschende Entdeckungen, so zuletzt mit der Welterstaufführung und -einspielung von vier bislang unbekannten Sonaten für Viola da gamba und Cembalo/Fortepiano von Johann Christian Bach. zur Person
  • Vincent Frisch ist ein Mitglied des Knabenchors collegium iuvenum Stuttgart (cis). Der Knabenchor wurde 1989 gegründet. Ziel der musikalischen Arbeit mit den ca. 180 Knaben und jungen Männern ist, den Reichtum geistlicher Chormusik aus vielen Epochen auf hohem künstlerischen Niveau weiterzutragen. Außerdem will die Chorarbeit einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Sänger leisten. Hochschulmusikdirektor i. R. Friedemann Keck, Schul- und Kirchenmusiker, leitet den Chor seit 1990. Träger des Chores ist der Förderverein collegium iuvenum Stuttgart e.V. zur Person
  • Stefan Maass spezialisierte sich nach Studien der klassischen Gitarre und der Laute auf die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts – solistisch und im Continuospiel. Er ist Schlossherr auf Schloss Batzdorf bei Meißen und Mitbegründer der Batzdorfer Hofkapelle. Regelmäßig konzertiert er an den Opernhäusern in Halle und Karlsruhe, der Semperoper Dresden und dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Zu den zahlreichen CD-Produktionen zählen Arbeiten mit dem Dresdner Kammerchor unter Hans Christoph Rademann und der Capella Sagittariana, der Dresdner Staatskapelle, Thomas Quasthoff, Daniel Hope und der Altistin Britta Schwarz, des weiteren mit den Schauspielern Corinna Harfouch und Michael Quast. Im März 2000 erhielt Stefan Maass den renommierten Arras-Preis für Kunst und Kultur in Dresden. zur Person
  • Michael Schönheit, Preisträger des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs 1984 in Leipzig, wurde 1986 zum Organisten des Gewandhauses zu Leipzig berufen. An dieser Konzertstätte gestaltete er aus Anlass des 300. Todestages von Dieterich Buxtehude in einem dreijährigen Konzertzyklus mit dem von ihm 1998 gegründeten Ensemble Merseburger Hofmusik die Gesamtaufführung der Kantaten und Orgelwerke dieses Meisters. Schönheit ist zudem Domorganist in Merseburg und künstlerischer Leiter der Merseburger Orgeltage. Er führt eine Orgelklasse an der Musikhochschule Nürnberg und ist bei internationalen Wettbewerben als Jurymitglied tätig. Seine Konzerttätigkeit in den europäischen Ländern, den USA und Japan führte ihn als Solisten neben der regelmäßigen Tätigkeit mit dem Leipziger Gewandhausorchester zur Sächsischen Staatskapelle Dresden, den Münchner Philharmonikern und dem New York Philharmonic Orchestra. zur Person
  • Thomas Fritzsch, Spezialist für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, zählt zu den weltweit renommierten und gefeierten Gambisten. In den europäischen Konzertsälen ist er ebenso zu hören wie auf den Podien der Metropolen New York, Boston, Tokio, Seoul, Abu Dhabi, Dubai, Havanna, Jerusalem und Tel Aviv. Die Namen der Künstler, mit denen Thomas Fritzsch in den letzten drei Jahrzehnten musizierte, lesen sich wie ein Who is Who der internationalen Musikszene. Seine intensive Auseinandersetzung mit der historischen Materie ist in einer Vielzahl von Rundfunk- und Fernsehproduktionen, einer umfangreichen Diskografie, Editionen und musikwissenschaftlichen Schriften dokumentiert. Immer wieder gelingen ihm auf scheinbar bekanntem Terrain überraschende Entdeckungen, so zuletzt mit der Welterstaufführung und -einspielung von vier bislang unbekannten Sonaten für Viola da gamba und Cembalo/Fortepiano von Johann Christian Bach. zur Person

Rezensionen

They are substantial additions to our knowledge of Telemann's compositional activities and of musical and spiritual life of his time. Add to that the outstanding performances and one may understand that these discs deserve an emphatic recommendation.
Johan van Veen, Musica Dei Donum, 2018

Klaus Mertens erweist sich hier als ein exzellenter Meister seines Faches, der auf einfühlsame Art jedem der einzelnen Choräle gerecht wird. […] Die Continuospieler unterstützen die Sänger auf eine Art und Weise, die auch Maßstäbe setzt.
Manfred H. Harras, Mitteilungen der Viola-da-gamba-Gesellschaft, Dezember 2013

Die Schönheit mancher Komposition […] wird in dieser Besetzung richtig deutlich. Gut, wenn eine Lieder-Sammlung nicht nur auf dem Papier bedeutsam ist, sondern so zum Leben erweckt wird.
Christine Lanz, Concerto Nr. 252, November/Dezember 2013

[…] ein Programm, das zuncähst durch die kluge Dramaturgie überzeugt. […] Klaus Mertens singt die Melodien ohne erhabenes Getöse. Er repektiert ihre geistliche Schlichtheit, ihre sakrale Innigkeit. […] Der Bassbariton formt die Texte mit natürlicher barocker Rhetorik. Er gestaltet die Worte klar und deutlich, in allen Lagne stimmlich ausgeglichen. Einen erfrischenden Kontrapunkt setzt die jugendliche Sopranstimme von Vincent Frisch.
pizzicato, 5/2013

Fraglos ein Plädoyer für Lied und Gesangbuch.
Johannes Adam, Badische Zeitung, 10. Mai 2013

Hervorzuheben ist das klar gegliederte, außerordentlich plastische Klangbild, das sämtliche Details wunderbar deutlich und doch integriert in einen Gesamtzusammenhang präsentiert. Dazu sind die Strukturen der Konstellation in einer angemessenen strukturellen Tiefe abgebildet.
Dr. Matthias Lange, klassik.com, 19, März 2013

[…] 30 dieser Melodien wurden für die vorliegende CD realisiert und zwar in sehr abwechslungsreichen Instrumentierungen, die von der Orgel-Solobegleitung über die Barocklaute und den Cembalo-Continuo bis hin zum Ensembleklang reichen. An der Seite des wunderbar unprätentiös gestaltenden Bariton Klaus Mertens gesellt sich in einigen Liedern der Stuttgarter Knabensopran Vincent Frisch dazu, was dieser Weltersteinspielung zusätzliches Kolorit verleiht.
Matthias Keller, BR-Klassik, CD-Tipps, 4. Februar 2013

Mit Mertens hat Fritsch den idealen Sänger für sein Projekt gewinnen können. Schlicht und voll inniger Empfindung singt der Bariton diese alten Lieder.
Ulrike Henningsen, NDR Kultur, 11. Februar 2013

Eine Sternstunde der Musica sacra! Die wunderbar schlanke, klar deklinierende Bass-Stimme von Klaus Mertens mit einfühlsam spielender Continuo-Gruppe - mehr braucht es nicht, um „häusliche Andacht” in Vollendung zu bieten. Die geistlichen Lieder in der Bearbeitung Telemanns liegen erstmals auf CD vor - endlich!
MDR Figaro, Take 5 - Klassik-Empfehlungen, 11. Februar 2013

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