Telemannisches Gesangbuch
Inhaltsverzeichnis
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Vorwortverfasser*in
Thomas Fritzsch
Thomas Fritzsch, Spezialist für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, zählt zu den weltweit renommierten und gefeierten Gambisten. In den europäischen Konzertsälen ist er ebenso zu hören wie auf den Podien der Metropolen New York, Boston, Tokio, Seoul, Abu Dhabi, Dubai, Havanna, Jerusalem und Tel Aviv. Die Namen der Künstler, mit denen Thomas Fritzsch in den letzten drei Jahrzehnten musizierte, lesen sich wie ein Who is Who der internationalen Musikszene. Seine intensive Auseinandersetzung mit der historischen Materie ist in einer Vielzahl von Rundfunk- und Fernsehproduktionen, einer umfangreichen Diskografie, Editionen und musikwissenschaftlichen Schriften dokumentiert. Immer wieder gelingen ihm auf scheinbar bekanntem Terrain überraschende Entdeckungen, so zuletzt mit der Welterstaufführung und -einspielung von vier bislang unbekannten Sonaten für Viola da gamba und Cembalo/Fortepiano von Johann Christian Bach. zur Person
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Sopran-Solo
Vincent Frisch
Vincent Frisch ist ein Mitglied des Knabenchors collegium iuvenum Stuttgart (cis). Der Knabenchor wurde 1989 gegründet. Ziel der musikalischen Arbeit mit den ca. 180 Knaben und jungen Männern ist, den Reichtum geistlicher Chormusik aus vielen Epochen auf hohem künstlerischen Niveau weiterzutragen. Außerdem will die Chorarbeit einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Sänger leisten. Hochschulmusikdirektor i. R. Friedemann Keck, Schul- und Kirchenmusiker, leitet den Chor seit 1990. Träger des Chores ist der Förderverein collegium iuvenum Stuttgart e.V. zur Person
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Bariton-Solo
Klaus Mertens
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Solist*in - Laute
Stefan Maass
Stefan Maass spezialisierte sich nach Studien der klassischen Gitarre und der Laute auf die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts – solistisch und im Continuospiel. Er ist Schlossherr auf Schloss Batzdorf bei Meißen und Mitbegründer der Batzdorfer Hofkapelle. Regelmäßig konzertiert er an den Opernhäusern in Halle und Karlsruhe, der Semperoper Dresden und dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Zu den zahlreichen CD-Produktionen zählen Arbeiten mit dem Dresdner Kammerchor unter Hans Christoph Rademann und der Capella Sagittariana, der Dresdner Staatskapelle, Thomas Quasthoff, Daniel Hope und der Altistin Britta Schwarz, des weiteren mit den Schauspielern Corinna Harfouch und Michael Quast. Im März 2000 erhielt Stefan Maass den renommierten Arras-Preis für Kunst und Kultur in Dresden. zur Person
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Solist*in - Orgel
Michael Schönheit
Michael Schönheit, Preisträger des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs 1984 in Leipzig, wurde 1986 zum Organisten des Gewandhauses zu Leipzig berufen. An dieser Konzertstätte gestaltete er aus Anlass des 300. Todestages von Dieterich Buxtehude in einem dreijährigen Konzertzyklus mit dem von ihm 1998 gegründeten Ensemble Merseburger Hofmusik die Gesamtaufführung der Kantaten und Orgelwerke dieses Meisters. Schönheit ist zudem Domorganist in Merseburg und künstlerischer Leiter der Merseburger Orgeltage. Er führt eine Orgelklasse an der Musikhochschule Nürnberg und ist bei internationalen Wettbewerben als Jurymitglied tätig. Seine Konzerttätigkeit in den europäischen Ländern, den USA und Japan führte ihn als Solisten neben der regelmäßigen Tätigkeit mit dem Leipziger Gewandhausorchester zur Sächsischen Staatskapelle Dresden, den Münchner Philharmonikern und dem New York Philharmonic Orchestra. zur Person
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Solist*in - Violoncello
Thomas Fritzsch
Thomas Fritzsch, Spezialist für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, zählt zu den weltweit renommierten und gefeierten Gambisten. In den europäischen Konzertsälen ist er ebenso zu hören wie auf den Podien der Metropolen New York, Boston, Tokio, Seoul, Abu Dhabi, Dubai, Havanna, Jerusalem und Tel Aviv. Die Namen der Künstler, mit denen Thomas Fritzsch in den letzten drei Jahrzehnten musizierte, lesen sich wie ein Who is Who der internationalen Musikszene. Seine intensive Auseinandersetzung mit der historischen Materie ist in einer Vielzahl von Rundfunk- und Fernsehproduktionen, einer umfangreichen Diskografie, Editionen und musikwissenschaftlichen Schriften dokumentiert. Immer wieder gelingen ihm auf scheinbar bekanntem Terrain überraschende Entdeckungen, so zuletzt mit der Welterstaufführung und -einspielung von vier bislang unbekannten Sonaten für Viola da gamba und Cembalo/Fortepiano von Johann Christian Bach. zur Person
Rezensionen
They are substantial additions to our knowledge of Telemann's compositional activities and of musical and spiritual life of his time. Add to that the outstanding performances and one may understand that these discs deserve an emphatic recommendation.
Johan van Veen, Musica Dei Donum, 2018
Klaus Mertens erweist sich hier als ein exzellenter Meister seines Faches, der auf einfühlsame Art jedem der einzelnen Choräle gerecht wird. […] Die Continuospieler unterstützen die Sänger auf eine Art und Weise, die auch Maßstäbe setzt.
Manfred H. Harras, Mitteilungen der Viola-da-gamba-Gesellschaft, Dezember 2013
Die Schönheit mancher Komposition […] wird in dieser Besetzung richtig deutlich. Gut, wenn eine Lieder-Sammlung nicht nur auf dem Papier bedeutsam ist, sondern so zum Leben erweckt wird.
Christine Lanz, Concerto Nr. 252, November/Dezember 2013
[…] ein Programm, das zuncähst durch die kluge Dramaturgie überzeugt. […] Klaus Mertens singt die Melodien ohne erhabenes Getöse. Er repektiert ihre geistliche Schlichtheit, ihre sakrale Innigkeit. […] Der Bassbariton formt die Texte mit natürlicher barocker Rhetorik. Er gestaltet die Worte klar und deutlich, in allen Lagne stimmlich ausgeglichen. Einen erfrischenden Kontrapunkt setzt die jugendliche Sopranstimme von Vincent Frisch.
pizzicato, 5/2013
Fraglos ein Plädoyer für Lied und Gesangbuch.
Johannes Adam, Badische Zeitung, 10. Mai 2013
Hervorzuheben ist das klar gegliederte, außerordentlich plastische Klangbild, das sämtliche Details wunderbar deutlich und doch integriert in einen Gesamtzusammenhang präsentiert. Dazu sind die Strukturen der Konstellation in einer angemessenen strukturellen Tiefe abgebildet.
Dr. Matthias Lange, klassik.com, 19, März 2013
[…] 30 dieser Melodien wurden für die vorliegende CD realisiert und zwar in sehr abwechslungsreichen Instrumentierungen, die von der Orgel-Solobegleitung über die Barocklaute und den Cembalo-Continuo bis hin zum Ensembleklang reichen. An der Seite des wunderbar unprätentiös gestaltenden Bariton Klaus Mertens gesellt sich in einigen Liedern der Stuttgarter Knabensopran Vincent Frisch dazu, was dieser Weltersteinspielung zusätzliches Kolorit verleiht.
Matthias Keller, BR-Klassik, CD-Tipps, 4. Februar 2013
Mit Mertens hat Fritsch den idealen Sänger für sein Projekt gewinnen können. Schlicht und voll inniger Empfindung singt der Bariton diese alten Lieder.
Ulrike Henningsen, NDR Kultur, 11. Februar 2013
Eine Sternstunde der Musica sacra! Die wunderbar schlanke, klar deklinierende Bass-Stimme von Klaus Mertens mit einfühlsam spielender Continuo-Gruppe - mehr braucht es nicht, um „häusliche Andacht” in Vollendung zu bieten. Die geistlichen Lieder in der Bearbeitung Telemanns liegen erstmals auf CD vor - endlich!
MDR Figaro, Take 5 - Klassik-Empfehlungen, 11. Februar 2013