Uwe Wolf: Gottfried August Homilius (1714-1785) - Bücher | Carus-Verlag

Uwe Wolf Gottfried August Homilius (1714-1785)

Studien zu Leben und Werk 2007

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Das Interesse an dem Dresdner Kreuzkantor Homilius hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen; dies mag zum Teil auf die bei Carus erschienenen Neuausgaben und Einspielungen, zum Teil aber auch auf die Wiedererrichtung von Homilius’ Hauptwirkungsstätte, der Dresdner Frauenkirche zurückzuführen sein. Indes ist Homilius’ Schaffen noch immer weitgehend unzugänglich. Seit etlichen Jahren wird daher an einem Werkverzeichnis gearbeitet, das eine ungewöhnlich breite und vielfältige Überlieferung zu bewältigen hat. Der Band vereint nun eine erste kleine Ausgabe dieses Werkverzeichnisses mit einem biographischen Abriss und Spezialstudien zu wichtigen Aspekten im Werk des Dresdner Kreuzkantors und erlaubt somit erstmals einen systematischen Einblick in das Schaffen dieses Bachschülers. Abbildungen, Notenbeispiele und Register vervollständigen den Band.
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Buch Carus 24.080/00, ISBN 978-3-89948-090-0, ISMN 979-0-007-11296-7 112 Seiten, kartoniert
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48,00 € / St.
  • Dr. Uwe Wolf ist als Musikwissenschaftler vor allem im 17. und 18. Jahrhundert zuhause. Seine Arbeitsschwerpunkte reichen von der Zeit Monteverdis und Schütz über Bach und die Generation der Bach-Söhne und -Schüler bis hin zur Wiener Klassik. Seit Oktober 2011 leitet er das Lektorat des Carus-Verlags. Zuvor war er über 20 Jahre in der Bach-Forschung tätig. zur Person
  • Gottfried August Homilius wurde am 2. Februar 1714 in Rosenthal (Sachsen) als Sohn eines Pastors geboren. Im Mai 1735 wurde er als Jura-Student an der Universität Leipzig immatrikuliert. Die durch Johann Adam Hiller bezeugte Schülerschaft bei Johann Sebastian Bach dürfte in diese Zeit fallen. Außer zu Bach bestand Kontakt zu dem Bachschüler und Nicolai-Organisten Johann Schneider, dessen Aufgaben Homilius vertretungsweise übernahm. Nach einer erfolglosen Bewerbung auf eine Organistenstelle in Bautzen erhielt Homilius 1742 eine Anstellung als Organist an der Dresdner Frauenkirche. 1755 trat er schließlich die Nachfolge Theodor Christlieb Reinholds als Kreuzkantor und Musikdirektor der drei Dresdner Hauptkirchen an, ein Amt, das er bis zu seinem Tod am 2. Juni 1785 inne hatte. zur Person

Rezensionen

[...] Es ist zweifellos ein Verdienst des Stuttgarter Carus-Verlages, dass [Homilius'] Musik in letzter Zeit wieder eine erfreuliche Präsenz in Konzerten und auf dem Tonträgermarkt zeigt. [...]

Musik & Liturgie, 5/09

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