Wilhelm Friedemann Bach: Gesamtausgabe Band 4, Orchestermusik 1 - Noten | Carus-Verlag

Wilhelm Friedemann Bach Gesamtausgabe Band 4, Orchestermusik 1

Konzerte für Cembalo

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Band 4 der elfbändigen Urtextausgabe der gesammelten Werke des ältesten Bach-Sohns präsentiert die sechs Konzerte für solistisches Cembalo und Streicherbegleitung, die sich zu Lebzeiten Bachs großer Beliebtheit erfreuten. Bei aller Brillanz und Virtuosität zeigen die Cembalokonzerte eine raffinierte kompositorische Struktur auf.


Am Schluss des Bandes findet sich die Erstausgabe der Sinfonie in B für 2 Violinen, Viola und Violone, welche aufgrund ihrer Besetzung ein Nachtrag zu Band 6 (Orchestermusik III: Sinfonien) darstellt, aber erst nach dessen Erscheinen aufgefunden wurde.


Hochwertiger Neustich, Faksimileabbildungen sowie ein ausführliches Vorwort und ein Kritischer Bericht in Deutsch und Englisch zeichnen den großzügig ausgestatteten Band aus.

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Partitur (Werkausgabe) Carus 32.004/00, ISMN 979-0-007-09405-8 232 Seiten, Leinenausgabe voraussichtlich lieferbar ab 01/2030
  • Wilhelm Friedemann Bach, der älteste Sohn Johann Sebastians, genoss den Ruf, einer der herausragenden, zugleich aber auch eigenwilligsten Komponisten seines Zeitalters zu sein. Sein Werk stellt den ehrgeizigen Versuch dar, das Erbe des Vaters aufzunehmen und dem Geschmack seiner Generation entsprechend weiterzuentwickeln. Hochgesteckte künstlerische Ambitionen sind in nahezu sämtlichen Werken W. F. Bachs zu erkennen – von den frühen Klavierstücken über die Kantaten der mittleren Schaffenszeit bis hin zu den späten Sonaten und Fantasien. Aus Wilhelm Friedemann Bachs Feder stammen Klavier- und Kammermusik, Konzerte und geistliche Kantaten. Auf hohem kompositionstechnischem Niveau unternimmt er eine reizvolle Synthese von hochbarock-komplexem und galant-empfindsamem Stil. Während seine Instrumentalwerke vornehmlich in Dresden (1733–1746) und Berlin (1774–1784) entstanden und einem prachtvollen höfischen Stil verpflichtet sind, gehören die Vokalwerke seiner Wirkungszeit als Organist und Musikdirektor der Hallenser Marktkirche (1746–1764) an und zeichnen sich durch ihre expressive Kühnheit und Virtuosität aus. zur Person

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