Wolfgang Amadeus Mozart: Bastien und Bastienne - Noten | Carus-Verlag

Wolfgang Amadeus Mozart Bastien und Bastienne

KV 50, 1768

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Die Geschichte von Bastien und Bastienne beruht auf dem musikalischen Schäferspiel „Le Devin du Village“ von Jean-Jacques Rousseau, das sich in Umdichtungen und Übersetzungen großer Beliebtheit erfreute und zum Programm von fahrenden Schauspieltruppen und Kindertheatern gehörte. Ein Schäfer erliegt den Verlockungen der Dame vom Schloss und will seine Geliebte verlassen. Der Dorfweise redet ihm ins Gewissen und rät der verlassenen Bastienne, sich spröde zu stellen, bis Bastien reumütig zu ihr zurückkehrt.

Mozarts Version basiert auf einer seit 1764 vorliegenden Version von Friedrich Wilhelm Weiskern und ist im Sommer 1768 in Wien entstanden. Nach der Rückkehr nach Salzburg nahm Mozart eine – nicht abgeschlossene – Revision vor, bei der die Textunterlegung verbessert und die gesprochenen Dialogtexte durch Rezitative ersetzt sowie die Stimmlagen von Colas, wahrscheinlich auch die Bastiens, verändert wurden. Die vom Carus-Verlag vorgelegte Ausgabe trennt erstmals die beiden Fassungen.

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Dirigierpartitur Carus 51.050/00, ISMN 979-0-007-09130-9 96 Seiten, kartoniert
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Klavierauszug Carus 51.050/03, ISMN 979-0-007-09226-9 64 Seiten, kartoniert
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Stimmenset, Komplettes Orchestermaterial, leihweise, auch digital erhältlich Carus 51.050/19, ISMN 979-0-007-13362-7 23 x 32 cm, ohne Umschlag
  • 1 x Stimmenset, Harmoniestimmen, leihweise, Flöte 1, Flöte 2, Oboe 1, Oboe 2, Horn 1, Horn 2 (51.050/09)
     
    7 x Einzelstimme, Violine 1, leihweise (51.050/11)
     
    6 x Einzelstimme, Violine 2, leihweise (51.050/12)
     
    5 x Einzelstimme, Viola, leihweise (51.050/13)
     
    5 x Einzelstimme, Violoncello / Kontrabass, leihweise (51.050/14)
     
    1 x Einzelstimme, Cembalo, leihweise (51.050/49)
     
Dirigierpartitur digital, PDF-Datei Carus 51.050/00-010-000, ISMN 979-0-007-26135-1 96 Seiten
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Klavierauszug digital, PDF-Datei Carus 51.050/03-010-000, ISMN 979-0-007-35321-6 64 Seiten Mindestbestellmenge: 3 Exemplare
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Stimmenset digital, ZIP-Datei, PDF-Datei, Komplettes Orchestermaterial, leihweise Carus 51.050/19-010-000 23 x 32 cm
  • 1 x Stimmenset digital, ZIP-Datei, PDF-Datei, Harmoniestimmen, leihweise (51.050/09-010-000)
     
    7 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Violine 1, leihweise (51.050/11-010-000)
     
    6 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Violine 2, leihweise (51.050/12-010-000)
     
    5 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Viola, leihweise (51.050/13-010-000)
     
    5 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Violoncello / Kontrabass, leihweise (51.050/14-010-000)
     
    1 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Cembalo, leihweise (51.050/49-010-000)
     
Die einaktige Komödie spielt auf dem Land und handelt von der Liebe zwischen Bastien und Bastienne, die durch Bastiens Wankelmütigkeit in eine Krise gerät. Bastienne beklagt den Verlust ihres Geliebten, den zwar nicht die Reize, dafür aber die Geschenke der Edelfrau vom Schloss faszinieren. Der Dorfweise Colas empfiehlt ihr, ihm vorzuspielen, in jemand anderen verliebt zu sein. Ihre abweisende Haltung zeigt Wirkung, Bastien bittet nun Colas um Rat, da er seine Bastienne nicht verlieren will und dafür auf das Gold der Edelfrau verzichten kann. Colas spielt ihm eine bizarre Zauberzeremonie vor, die angeblich die Geliebte zurückgewinnen wird und Bastien einen heftigen Schrecken einjagt. Mit dem Rat, künftig auf sein wahres Glück besser Acht zu geben, entlässt er ihn. Bei Bastienne trifft der reuige Liebhaber zunächst weiter auf trotzige Ablehnung, auch seine Drohung, sich umzubringen, kann sie nicht erweichen. Als er schwört, sie bis zum Tod zu lieben, finden sie wieder zusammen. Colas traut die Beiden, und mit einem Lobgesang auf den weisen „Zauberer“ klingt das Werk aus.
  • Als Sohn des Vizekapellmeisters des Salzburger Fürsterzbischofs war Mozart bereits in seiner Jugend beständig von Kirchenmusik umgeben. Auf seinen Reisen lernte Mozart die Kirchenmusik Italiens kennen, in Wien studierte er später Werke Bachs und Händels. Nach seiner Umsiedlung nach Wien stellen sich mit Oper und Klavierkonzert neue Herausforderungen, bezeichnenderweise bleibt die „c-Moll-Messe“ KV 427, das größte kirchenmusikalische Werk der ersten Wiener Jahre, unvollendet. Die letzte Lebenszeit zeigt wieder eine Hinwendung zur Kirchenmusik: Mozart bewirbt sich mit Erfolg um die Nachfolge des todkranken Leopold Hoffmann als Kapellmeister am Stephansdom, doch kann er die Stelle nicht antreten, da er noch vor Hoffmann stirbt. Ein Kleinod wie das „Ave verum“ KV 618 und das unvollendet gebliebene Requiem KV 626 lassen ahnen, was Mozart als Kirchenkomponist hätte noch leisten können, wäre er in diese verantwortliche Position gelangt. zur Person

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In einem Regiebuch werden alle Vorgänge einer Theateraufführung notiert. So können beispielsweise Auftritte und Abgänge, Einsätze für Verwandlungen, Licht, Ton und Bühnentechnik, Stellungen der Figuren, Umzüge und Positionen von Requisiten dokumentiert werden. Um genügend Platz für Eintragungen zu haben, ist auf je einer Seite der Klavierauszug gedruckt, bei der Seite daneben handelt es sich um eine unbedruckte Seite, die für Eintragungen genutzt werden kann. Carus bietet jeweils eine Version für Rechtshänder*innen (links bedruckt, rechts unbedruckte Seite) und eine für Linkshänder*innen (links unbedruckte, rechts bedruckte Seite) an, um einen möglichst hohen Schreibkomfort zu gewährleisten. Der Inhalt unterscheidet sich sonst nicht vom Klavierauszug. Das Regiebuch ist in gedruckter und digitaler Form erhältlich.
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