Arnold Schönberg
Zur Person
Arnold Schönberg war ein österreichischer Komponist, Musiktheoretiker und Maler, der als einer der einflussreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts gilt.
Schönberg wuchs in Wien auf und nahm ab seinem neunten Lebensjahr Geigenunterricht. Schon früh machte er autodidaktische Kompositionsversuche. Zunächst arbeitete er als Bankangestellter, entschied sich aber um die Jahrhundertwende für eine Karriere als Komponist. Friede auf Erden op. 13, eines der wenigen Chorwerke der Zweiten Wiener Schule, gilt als letzte tonale Komposition von Arnold Schönberg, bevor er zwischen 1906 und 1909 die Atonalität entwickelte. Um 1920 formulierte er die Zwölftontechnik, die die Musik des 20. Jahrhunderts maßgeblich prägte. Als zentrale Gestalt der Zweiten Wiener Schule Lehrer bedeutender Komponisten wie Alban Berg und Anton Webern beeinflussten Schönbergs Innovationen die Entwicklung der seriellen und elektronischen Musik. 1933 emigrierte Schönberg in die USA und nahm 1941 die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Er verstarb am 13. Juli 1951 in Los Angeles.