Ars Antiqua Austria

Zur Person

Die ersten Jahre seit der Gründung 1989 standen für Ars Antiqua Austria ganz im Zeichen der musikwissenschaftlichen Aufarbeitung und musikalischen Wiederbelebung des Schaffens österreichischer Barockkomponisten. Aus dem reichen Fundus wiederentdeckter Werke entstanden mehrere erfolgreiche Ersteinspielungen. Seit 2002 übernimmt Ars Antiqua Austria die Gestaltung eines eigenen Konzertzyklus’ im Wiener Konzerthaus. Das Ensemble ist federführend in einer auf mehrere Jahre ausgelegten Konzertreihe mit dem Titel "Klang der Kulturen – Kultur des Klanges", bestehend aus insgesamt 90 Konzerten in den Städten Wien, Prag, Budapest, Bratislava, Krakau, Venedig, Ljubljana, Mechelen und Lübeck. Konzerttourneen führten das Ensemble unter anderem zum Festival Printemps des Arts nach Nantes, zum Monteverdi Festival nach Cremona, an die Münchner Staatsoper sowie zu den Salzburger Festspielen. Auch in den USA und in Japan ist das Ensemble ein gerngesehener Gast. Zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren das musikalische Schaffen von Ars Antiqua Austria. Die Aufnahme der "Cantate con istromenti I-IV" von Francesco Conti mit der Mezzosopranistin Bernarda Fink wurde 2002 bereits eine Woche nach der Präsentation mit dem "Diapason D’or" ausgezeichnet. Gunar Letzbor, der Leiter des Ensembles, erhielt mit Ars Antiqua Austria den "Cannes Classical Award 2002" für die Einspielung der "Capricci Armonici" von Giovanni Buonaventura Viviani.