Cappella Sagittariana Dresden

Zur Person

In den 1970er Jahren entstand an der Sächsischen Staatskapelle Dresden ein Ensemble für Alte Musik, das sich den Namen Cappella Sagittariana Dresden gab. Die Musiker Bernd Haubold (Viola da gamba und Violone), Wolfram Just (Violine und Viola d’amore) und Wolfram Steude (Orgelcontinuo) waren dessen Protagonisten. Es entwickelte sich zu einem der führenden Ensembles dieser Art im damaligen Ostteil Deutschlands. Das Ensemble unternahm in den folgenden Jahren viele Konzertreisen u. a. nach St. Petersburg, nach Westdeutschland sowie ins europäische Ausland. Eine rege Zusammenarbeit mit bekannten Musikerpersönlichkeiten wie z. B. dem Tenor Peter Schreier und dem Spezialisten für Alte Musik Frieder Bernius brachten weitere Anerkennung. Im September 2006 vereinigte sich das Ensemble mit dem 1993 von Mitgliedern der Dresdner Philharmonie gegründeten Ensemble „Alte Musik Dresden“, das sich vor allem der Wiederentdeckung des mitteldeutschen und sächsischen Musikerbes widmete, zur neuen „Cappella Sagittariana Dresden“. Der Zusammenschluss fand an symbolträchtiger Stelle statt, nämlich in der Kapelle des Dresdner Residenzschlosses, und macht deutlich, dass sich die Musiker auch weiterhin in besonderer Weise dem Werk von Heinrich Schütz (Henricus Sagittarius) verpflichtet fühlen.

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