Fanny Hensel

1805 – 1847

Zur Person

Fanny Hensel (1805–1847), geborene Mendelssohn, war eine der begabtesten Komponistinnen der Romantik und bedeutende Vertreterin des deutschen Musiklebens des 19. Jahrhunderts. Als Schwester von Felix Mendelssohn-Bartholdy wuchs sie in einem künstlerisch geprägten Umfeld auf, das bereits früh ihre musikalische Entwicklung förderte, sie jedoch aufgrund ihres Geschlechts auch mit gesellschaftlichen Einschränkungen konfrontierte. Speziell in den 1830er und 1840er Jahren komponierte Fanny Hensel eine Vielzahl von Liedern, Klavier- und Chorwerken und entschied sich – trotz der Vorbehalte ihres Vaters und Bruders – schließlich zur sukzessiven Veröffentlichung ihrer Musik. In ihrem Berliner Familienanwesen, einem Zentrum für Musiker*innen und Intellektuelle, führte sie im Rahmen der sogenannten Sonntagsmusiken zahlreiche dieser Werke auf, die romantische Emotionalität mit klanglicher Raffinesse verbinden. Am 14. Mai 1847 erlitt sie während der Proben zu einer ihrer beliebten Sonntagsmusiken einen Schlaganfall und verstarb nur wenige Stunden später. Ihr beeindruckendes Werk, das mehr als 460 Kompositionen umfasst, gilt heute als bedeutender Beitrag zur romantischen Musikkultur und findet zunehmende Beachtung in Konzerten und wissenschaftlichen Studien.

Ausgaben

28 Artikel

Fanny Hensel: Im Wald

aus: Gartenlieder op. 3

op. 3,6

Noten

Fanny Hensel / Denis Rouger (arr.): Mignon

Nur wer die Sehnsucht kennt (Arr. von D. Rouger)

Noten

Fanny Hensel: Morgengruß

aus: Gartenlieder op. 3

op. 3,4

Noten

Fanny Hensel / Denis Rouger (arr.): Nach Süden

Von allen Zweigen schwingen (Arr. von Denis Rouger)

op. 10,1

Noten

Fanny Hensel: Nachtreigen

Es rauschen die Bäume

Noten

Fanny Hensel / Denis Rouger (arr.): Neue Liebe, neues Leben

Arrangement von Denis Rouger

op. H. 298

Noten

Fanny Hensel: Schöne Fremde

aus: Gartenlieder op. 3

op. 3,2

Noten

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