Keiko Harada
Zur Person
„Sich den inneren Zustand der Interpret*innen während der Aufführung vorzustellen und zu erschaffen“ ist Keiko Haradas wichtigster und einzigartiger kompositorischer Ansatz, mit dem sie ihre eigene musikalische Sprache verwirklicht hat.
Zu ihren Lehrern für Komposition zählen Akira Miyoshi und Brian Ferneyhough, für Klavier Michio Mamiya und Gyorgy Kurtag.
Ihre Kompositionen wurden von internationalen Stiftungen wie führenden Festivals, Radiosendern, und Orchestern in Auftrag gegeben. Sowohl international tätige Ensembles und Solist*innen wie Ensemble Modern, Phorminx, AsianArt Ensemble Berlin, Ictus (Belgien), Elision (Australien), Yoyo-Ma, Carin Levine, Mike Svoboda, Stefan Hussong, Yumiko Meguri, Kuniko Kato und Toshiya Suzuki als auch viele Künstler*innen verschiedener Genres wie Tanz, Theater, Ikebana und Film interessieren sich für ihre Musik, sodass es viele gemeinsame Arbeiten gibt.
Ihre Porträtkonzerte fanden mehrmals in Europa und Ostasien statt.
Zahlreiche ihrer Kompositionen erhielten Auszeichnungen, darunter der Otaka-Preis (NHK Symphony), der Akutagawa-Kompositionspreis und die Japan Awards. Darüber hinaus wurde Keiko Harada von vielen Universitäten zu Vorträgen und Lehrveranstaltungen eingeladen, u.a. an der Stanford Univ., Bercley (CA), Pisa Univ., Würzburg Univ., Ljubljana Univ. und vielen anderen.
Derzeit ist sie Professorin für Komposition am Tokyo College of Music, Dozentin für Komposition an der Toho Gakuen School of Music und Gastprofessorin an der Kagoshima University für die Erforschung der Entwicklung lokaler traditioneller Klangkultur.
Ihre Portrait-CD gibt es im Handel bei WERGO (King International), Cypres, und FONTEC. Ihre Werke sind bei ZEN-On (SCHOTT), Edition WUNN, Tokyo Concerts und Tokyo Hustle Copy erschienen.