Rien Voskuilen

Zur Person

Rien Voskuilen studierte Cembalo bei Anneke Uittenbosch in Amsterdam. Außerdem absolvierte er ein Examen als Musikwissenschaftler in Utrecht mit dem Schwerpunkt Barockmusik. 1989 gründete er das Ensemble La Fantasia, welches sich der europäischen Kammermusik des 17. und 18. Jahrhundert widmet. Mit diesem Ensemble spielte er Les six Symphonies de Noël von Michel Corrette ein. Unter Rien Voskuilens Leitung nahm L’arpa festante die Pythagorischen Schmids-Füncklein von Rupert Ignaz Mayr auf und für Carus eine viel gepriesene CD mit Cembalokonzerten von Carl Philipp Emanuel Bach; später folgten Einspielungen mit Werken des Schütz-Schülers David Pohle sowie von Georg Friedrich Händel und Johann Philipp Förtsch. Als Cembalist und Organist ist Rien Voskuilen auch ein viel gefragter Continuospieler. Er spielte unter anderem mit Dirigenten wie Frans Brüggen, Frieder Bernius, Roy Goodman, Christopher Hogwood, Nicholas McGegan, Robert King und Charles Farncombe. Darüber hinaus ist er auch als Solist tätig und wirkte als solcher bei zahlreichen Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit, so z. B. mit der Akademie für Alte Musik Berlin, mit dem Niederländischen Kammerorchester, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Freiburger Barockorchester mit dem Stuttgarter Kammerorchester und bei den Karlsruher Händelfestspielen. Tourneen führten ihn durch die meisten europäischen Länder, die USA, Kanada und Asien.

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