Ich hebe meine Augen auf. Telemann, Heinichen & Graupner in Leipzig
Auch im 18. Jahrhundert boten Universitätsstädte jede Menge Verführungen, die vom eigentlichen Studium ablenkten, wobei die Musik bestimmt noch zu den harmlosesten Vergnügungen zählte. Offenbar zog es die besonders musikalischen Studenten in Scharen nach Leipzig, wo sie sich in den Gottesdiensten der Hauptkirchen, aber auch im 1701 vom Jurastudenten Georg Philipp Telemann gegründeten Collegium musicum einbringen konnten. Die CD mit L’arpa festante und Rien Voskuilen vermittelt einen hörenswerten Eindruck vom hohen musikalischen Niveau der Universitätsstadt Leipzig zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als Telemann, Heinichen und Graupner vermutlich wohl eher nebenbei in Leipzig Jura studierten.
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Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
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Vorwortverfasser*in
Michael Maul
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Ensemble
L'arpa festante Barockorchester
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Dirigent*in
Rien Voskuilen
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Sopran-Solo
Veronika Winter
Veronika Winter studierte Gesang in Erlangen, Nürnberg sowie Heidelberg/Mannheim u.a. bei Norma Lerer und Eva-Maria Molnár. Ihr vorrangiges Interesse gilt der Interpretation Alter Musik; auf diesem Gebiet arbeitete sie mit zahlreichen renommierten Ensembles und Dirigenten zusammen. Außerdem ist sie Mitglied des Ensembles Himlische Cantorey in Hamburg. Neben der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts bereichern zunehmend Kompositionen aus Klassik und Romantik ihr Repertoire. Auch für Konzerte mit zeitgenössischer Musik wird Veronika Winter immer wieder engagiert. Sie hat bei zahlreichen Rundfunk- und CD-Produktionen mitgewirkt und ist regelmäßig Gast bei internationalen Festivals. zur Person
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Alt-Solo
Alex Potter
Alex Potter war Choral Scholar in Oxford und absolvierte zeitgleich ein Studium der Musikwissenschaft. Er ergänzte seine Ausbildung im Bereich Alte Musik bei Gerd Türk und Evelyn Tubb an der Schola Cantorum Basiliensis. Spezialisiert auf die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts arbeitet er mit Dirigenten wie Herreweghe, Bernius, Neumann, Cordes und Wilson zusammen. Bemerkenswerte Engagements waren u.a. ein Solo-Konzert beim Festival für Alte Musik in Utrecht und Händels Messiah in Kopenhagen mit dem Dänischen Radiochor unter Marcus Creed. Zahlreiche CD-Produktionen, darunter mehrere Solo-CDs, dokumentieren seine künstlerische Arbeit.
zur Person
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Tenor-Solo
Hans Jörg Mammel
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Bass-Solo
Markus Flaig
| 1971
Rezensionen
Le quatuor soliste ... se montre partout correct, accompagné par un orchestre mobile et chatoyant.
Jean-Luc Macia, Diapason, Juni 2016
The performances could hardly be better. The singers are very experienced interpreters [...] and this results in completely idiomatic performances. L'arpa festante is also excellent [...]
musicweb-international.com, Johan van Veen