Staatsorchester Stuttgart
Zur Person
Das Staatsorchester Stuttgart zählt mit seiner über 400-jährigen Geschichte zu den ältesten und traditionsreichsten Klangkörpern Deutschlands. 1589 als Württembergische Hofkapelle zum ersten Mal urkundlich erwähnt, zeichnet sich seine lange Geschichte durch eine Vielzahl berühmter Musiker wie Leonhard Lechner, Niccolò Jommelli, Konradin Kreutzer, Johann Nepomuk Hummel und Carl Maria von Weber aus, die Mitglieder des Orchesters oder Kapellmeister waren. Unter Peter von Lindpaintner wurde es im 19. Jahrhundert zu den besten Klangkörpern Europas gerechnet. Im 20. Jahrhundert prägten Fritz Busch, Franz Konwitschny, Hans Swarowski und nach 1945 besonders der langjährige Generalmusikdirektor Ferdinand Leitner das Orchester. Carlos Kleiber, Vaclav Neumann, Silvio Varviso, Janos Kulka, Dennis Russell Davies, Garcia Navarro, Gabriele Ferro und Lothar Zagrosek waren ihm als Musikdirektoren oder Kapellmeister verbunden. Gastdirigenten waren u.a. Sir Georg Solti, Carlo Maria Giulini und Riccardo Chailly. Seit September 2007 steht der Österreicher Manfred Honeck an der Spitze des Orchesters und leitet jede Saison zwei Opernpremieren und vier der insgesamt sieben Konzertprogramme. Bruckner, Mahler, Beethoven und Tschaikowski bilden ebenso wie Werke des 20. und 21. Jahrhunderts Schwerpunkte seines Repertoires. In einer Kammerkonzertreihe gestalten Mitglieder des Orchesters, zum Teil in Zusammenarbeit mit Sängern des Opernensembles, abwechslungsreiche, unkonventionelle Programme, die auch selten gespieltes Repertoire präsentieren.
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