Messen mit Orgelbegleitung

Messen mit Orgelbegleitung

Entdecken Sie hier bekannte und weniger bekannte Messen für Chor und Orgel in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Die Werke eignen sich gleichermaßen für Gottesdienst und Konzert. Unsere Empfehlungen umfassen sowohl original für Chor und Orgel komponierte Messen als auch Bearbeitungen von Orchestermessen aus unserer beliebten Reihe „Chor & Orgel“.
  • Antonín Dvorák: Messe in D. Orgelfassung

    Mit traditionellen Formen, volksliedhaft geprägten Melodien und harmonischem Reichtum stellt sich die D-Dur-Messe in den liturgischen Dienst einer Gottesverehrung, die eher von lyrischer Meditation als von dramatischer Unmittelbarkeit gekennzeichnet ist. Orgel- und Orchesterfassung stammen vom Komponisten selbst; Joachim Linckelmann hat die Orchesterfassung auch für kleineres Ensemble arrangiert (Carus 40.653/50). 

  • Léo Delibes: Messe brève

    Léo Delibes’ einzige bekannte Kirchenmusik, die Messe brève für zwei hohe (Kinder-)Stimmen und Orgel ist durchdrungen von Gefühlstiefe und Innigkeit. Sie ist ohne Credo und Benedictus konzipiert, enthält aber in französischer Tradition ein „O salutaris hostia“, das zum Eucharistischen Segen oder zur Kommunionsausteilung gesungen werden kann. Für eine Aufführung mit gemischtem Chor ist zusätzlich ein Arrangement für Coro SATB (Carus 27.027/06) erhältlich.

  • Robert Schumann: Missa sacra (arr. Z. Szathmáry)

    Nach Aussage des Komponisten ist die Missa sacra sowohl „zum Gottes dienst wie zum Concert gebrauch geeignet“ und dabei „nicht schwer ausführbar“. Das hochromantische Werk zählt zu den großen Meisterwerken der geistlichen Musik im 19. Jahrhundert. Für diese Ausgabe hat Zsigmond Szathmáry die Orchesterbegleitung neu für Orgel arrangiert.

  • Louis Vierne: Messe solennelle en ut dièse mineur (arr. Z. Szathmáry)

    Die Messe solennelle op. 16 für Chor und zwei Orgeln entstand 1899 und ist ein Höhepunkt spätromantischer Orgelmessen. Da Aufführungen mit zwei Orgeln oft nicht möglich sind, wird mit dieser Ausgabe parallel zur Originalausgabe auch eine Bearbeitung für Chor und eine Orgel angeboten.

  • Anton Bruckner Messe e-Moll (arr. K. Rothaupt)

    Die große e-Moll-Messe für achtstimmigen Chor und Bläserstimmen besticht durch ihre ausdrucksstarke Kombination von archaischer Einstimmigkeit, strenger Polyphonie und romantisch-harmonischer Bläserbegleitung. In der vorliegenden Ausgabe ist es nicht nur möglich, die Messe in reduzierter Besetzung für Chor und Orgel aufzuführen, sondern auch je nach Orgeldisposition klanglich-kreativ zu gestalten.

  • Camille Saint-Saëns: Messe à quatre voix (arr. L. Roques)

    Als Alternative zur originalen Fassung  von Saint-Saëns’ Jugendwerk Messe à quatre voix mit großem Orchester und Grand Orgue bietet sich die Léon Roques erstellte Orgelfassung für Soli, Chor und 1–2 Orgeln an. Sie enthält den originalen Part der Grand Orgue sowie einen Orgelauszug des Orchestersatzes in Partiturnotation, sieht aber auch die Möglichkeit einer Ausführung mit nur einem Instrument vor.

  • César Franck: Messe in A, Orgelfassung (Coro STB)

    Die große Orchestermesse von 1861 gehört zu jenen Werken, die der Komponist für den liturgischen Gebrauch an Ste. Clotilde in Paris schrieb. Wohl aufgrund von Bedenken seines Verlegers arbeitet Franck seine Orchestermesse für eine stark reduzierte Besetzung um: Statt des Orchesters sind neben der Orgel nur noch Harfe, Violoncello und Kontrabass gefordert.

  • Jean Langlais: Missa Misericordiae

    Die Missa Misericordiae Domini komponierte Jean Langlais auf Wunsch von Pater Schmidt, dem Kapellmeister eines Knabenchores im Dorf Boystown, Nebraska (USA). Der Chor wurde gegründet , um misshandelte Kinder aufzunehmen. Das Werk ist für drei Stimmen (Sopran, Tenor und Bass) und Orgel konzipiert, kann aber ebenso von einem nicht allzu großen gemischten Chor gesungen werden.

  • Franz Schubert: Messe in G (arr. P. Horn)

    Die reizvolle liedhafte Melodik und die konzertanteren Passagen machen Schuberts Messe in G zu einer der beliebtesten Messvertonungen. In der reduzierten Fassung wandern alle instrumentalen Höhepunkte in die Orgel und ermöglichen eine kleinere, ebenso klangintensive Aufführung. 

  • Joseph Haydn: Missa brevis Sancti Joannis de Deo (arr. P. Horn)

    Haydns beliebte und am häufigsten aufgeführte Messe, die „Kleine Orgelsolomesse“ ist zusätzlich zur Urtext-Ausgabe auch in der Reihe „Chor & Orgel“ erschienen und bietet so vielfältige Aufführungsmöglichkeiten.

  • Leopold Mozart: Missa brevis in C

    Die Missa brevis C-Dur für vier Singstimmen und Orgel galt lange Zeit als eine Studie des jungen Mozart im italienischen Kirchenstil. Da das C-Dur-Fragment (Kyrie, Gloria, Credo und Sanctus, das jedoch im 9. Takt abbricht) in dessen Missa solemnis übernommen wurde, gilt inzwischen Leopold Mozart als Komponist.

  • Domenico Scarlatti: Messa breve

    Scarlattis Messa breve mit dem Beinamen „La Stella“ zeichnet sich durch ihre prägnante und klare Struktur aus. Scarlatti vereint in dieser Komposition verschiedene stilistische Merkmale, die weniger in der Satztechnik als vielmehr in der Art und Weise liegen, wie die Solo-Tutti-Struktur ausgestaltet wird.

  • Dieterich Buxtehude: Missa brevis

    In der Tradition der protestantischen Missa-brevis-Komposition steht die Vertonung der vorliegenden Messe. Sie ist  im sogenannten „stile antico“ gehalten , der sich an Kompositionsmodellen des 16. Jahrhunderts orientiert und als „Palestrina-Stil“ bekannt ist. Die Messe umfasst Kyrie sowie Gloria des Ordinariums.

  • Charles Gounod: Messe no 1 aux orphéonistes

    Die vorliegende erste Messe aux orphéonistes entstand für das Pariser Orphéon, eine Chorvereinigung von männlichen Arbeitern, der Gounod seit 1852 vorstand. Die Besetzung für drei Männerstimmen a cappella kann ad libitum um zwei Soprane und Orgel erweitert werden.