Motetten für Passion und Ostern
Von Gregorio Allegri bis John Høybye und Ko Matsushita, vom 17. Jahrhundert bis hin zu zeitgenössischer Chormusik: Wir haben Ihnen hier Motetten unterschiedlicher Stile, Schwierigkeitsgrade und Besetzungen für die Passions- und Osterzeit zusammengestellt.
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Gregorio Allegri: Miserere. Karfreitags- und Bußtagsmusik
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Heinrich Schütz: Fünf Passionsmotetten
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Orlando di Lasso: Zwei Ostermotetten
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Johann Adam Hiller: Motetten und Chorarien
Zwischen dem Erscheinen des 5. und 6. Teils der vierstimmigen Motetten und Arien wurde Johann Adam Hiller zum Leipziger Thomaskantor berufen. Dieser 6. Teil ist deshalb ganz auf die Praxis eines Kantors ausgerichtet und greift in der Motette Er lebt, der unbezwungene Held die österliche Botschaft auf.
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J. Hartmut Burgmann: Motette zur Passion
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John Høybye: Geist – Motette in drei Sätzen
Der Titel der Motette Geist ist bewusst mehrdeutig und umfasst sowohl den „Heiligen Geist“ als auch die allgemeine Kraft, die Inspiration und Lebensmut schenkt. Ausgehend vom Choraltext „Heiliger Geist, komme zu uns“ von N. F. S. Grundtvig, verwebt Hoybye zwei Gedichte von Ingrid Fohlmeister, wodurch eine stilistisch vielfältige Motette entsteht, die auch außerhalb des kirchlich-österlichen Kontextes beeindruckt.
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Ko Matsushita: Ubi caritas. Antiphon für Gründonnerstag
Für den bewegenden Gründonnerstag-Moment hat die Kirche die innige Antiphon "Ubi caritas“ vorgesehen. Matsushita nutzt Organum und Orgelpunkt in F-Dur, um eine atmosphärische Motette zu schaffen, die jede der drei Strophen mit einem aufsteigenden pentatonischen Motiv einleitet und in einem ergreifenden „Amen“ endet.
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Ulrich Kallmeyer: The Dunkeld Prayer
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Christoph Graupner: Gott will mich auch probieren. Motette
In seinen frühen Jahren als Kapellmeister komponierte Graupner die Motette Gott will mich auch probieren (GWV 1121/14), die durch innovative Formgebung und abwechslungsreiche Strukturierung besticht. Die eingängige Choralmotette, ohne Soloarien oder Rezitative, eignet sich aufgrund ihrer kompakten Form hervorragend für den österlichen Gottesdienst.
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Thomas Gabriel: Der Kreuzweg
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Rolf Schweizer: Wenn euch nun der Sohn frei macht. Evangelienmotette
Die Evangelienmotette Wenn euch der Sohn frei macht von Rolf Schweizer für fünfstimmigen Chor, Cembalo und Kontrabass bietet eine kraftvolle musikalische Auseinandersetzung mit der Befreiung durch Christus. Die Kombination aus klaren, expressiven Chorklängen und tiefsinniger instrumentaler Begleitung vermittelt die befreiende Botschaft des Textes eindrucksvoll.
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Rolf Schweizer: Das Wort vom Kreuz. Epistelmotette
Rolf Schweizers Motette Das Wort vom Kreuz basiert auf 1. Korinther 1, 18-25 und reflektiert die Botschaft des Kreuzes als Weisheit und Kraft Gottes. Die Komposition kombiniert eindrucksvolle Chorklänge und klangvolle Harmonien, um die göttliche Weisheit und menschliche Schwäche tiefgreifend darzustellen.
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Johann Michael Bach: Das Blut Christi
Die Chormotette Das Blut Jesu Christi von Johann Michael Bach (1648-1694), Sohn des Arnstädter Organisten Heinrich Bach, stammt aus dem Altbachischen Archiv (ABA). Nach einem frei komponierten Abschnitt erscheint die in Thüringen sehr bekannte Choralmelodie „Wo soll ich fliehen hin“ (Text: Johann Heermann) als Cantus firmus in der höchsten Stimme.
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Carl Philipp Emanuel Bach: Zwei Motetten
Die beiden Motetten Trost der Erlösung und Die Menschenliebe Jesu von C. P. E. Bach für drei Singstimmen (SAB) und Basso continuo sind beeindruckende Werke, die durch ihre Kunstfertigkeit und emotionale Tiefe bestechen. Besonders hervorzuheben ist die kunstvolle Koloraturbehandlung in Trost der Erlösung und der innig-affektvolle Ausdruck in Die Menschenliebe Jesu.
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Johann Sebastian Bach: Jesu meine Freude
Jesu, meine Freude BWV 227 gilt für viele Chorsänger*innen als die bedeutendste Motette Bachs und hebt sich durch seine ungewöhnliche Länge und die einzigartige formale Struktur als Ausnahmewerk ab. Die Motette folgt einem symmetrischen Bauplan und ist vermutlich das Ergebnis eines längeren Entstehungsprozesses.
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Gottfried August Homilius: So gehst du nun, mein Jesu
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Gottfried August Homilius: Mein Jesu stirbt
Diese Ausgabe vereint zwei Werke von Homilius, die unterschiedliche Aspekte des christlichen Wirkens beleuchten: In Mir hast du Arbeit gemacht (Jes 43,24-25) wird die sündvolle Natur des Menschen in vierstimmigen Chorklängen und das Sühnopfer Christi besungen, während die Aria Mein Jesu stirbt die Traurigkeit und die Bitte ausdrückt, dass Jesus die Menschen nicht verlässt.
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Friedrich Silcher: Am Todestag des Erlösers
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Helmut Bornefeld: O Haupt voll Blut und Wunden, Choralmotette
In seiner dreistimmigen Choralmotette O Haupt voll Blut und Wunden für gemischten Chor a cappella interpretiert Bornefeld die sieben Verse mit vielfältigen musikalischen Ausgestaltungen. Er wählt für jede Botschaft des Textes eine passende klangliche Umsetzung und verleiht der Motette so tiefgehende Ausdruckskraft.