Zwei deutsche Liturgien
Der vor allem als Opernkomponist bekannte Otto Nicolai übernahm 1847 in Nachfolge von Mendelssohn die Hofkapellmeisterstelle am Berliner Dom unter dem König Friedrich Wilhelm IV. Dessen Vater hatte 1829 für ganz Preußen eine neue evangelische Agende eingeführt mit einem Musikanhang für die chorisch gesungenen Teile der Liturgie. Friedrich Wilhelm IV. beauftragte nun nicht nur Mendelssohn, sondern 1846 auch Otto Nicolai mit einer Neuvertonung dieser liturgischen Gesänge. Noch heute eignen sich die Sätze hervorragend für die Ausgestaltung der Liturgie im Gottesdienst, einige können auch separat in Konzerten erklingen. Die Solisten können aus dem Chor heraus besetzt werden.
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Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Otto Nicolai
| 1810-1849
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Herausgeber*in
Klaus Rettinghaus