Et incarnatus est
aus: CREDO. Six Composers – Six Parts – One Christian Faith 2025
Einzelausgabe des Et incarnatus est von Keiko Harada aus der Sammlung CREDO. Six Composers – Six Parts – One Christian Faith (Carus 7.461/00). Keiko Harada (*1968) hat eine ganz eigene musikalische Sprache. Sie lehrt Komposition am Tokyo College of Music und ist Gastprofessorin an der Kagoshima University.
Auf dem Konzil von Nicäa im Jahr 325 – vor 1700 Jahren – wurde der Prozess zur Einigung auf ein Glaubensbekenntnis angestoßen. Die endgültige Form des Nizänischen Credos ist das Glaubensbekenntnis, auf das sich weltweit alle christlichen Kirchen berufen.
Für Carus haben sechs Komponist*innen aus verschiedenen Ländern der Welt – Dominick DiOrio, Keiko Harada, Grayston (Bill) Ives, Marten Jansson, Martín Palmeri und Victoria Vita Poleva – mit ihren Beiträgen zum Credo in ihrer jeweils ganz eigenen Klangsprache ein facettenreiches Werk entstehen lassen, das die großen christlichen Konfessionen gleichermaßen repräsentiert.
Ein symbolisches Werk für die Einheit, die Vielfalt und den Zusammenhalt der christlichen Gemeinschaft.
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Komponist*in
Keiko Harada
„Sich den inneren Zustand der Interpret*innen während der Aufführung vorzustellen und zu erschaffen“ ist Keiko Haradas wichtigster und einzigartiger kompositorischer Ansatz, mit dem sie ihre eigene musikalische Sprache verwirklicht hat.
Zu ihren Lehrern für Komposition zählen Akira Miyoshi und Brian Ferneyhough, für Klavier Michio Mamiya und Gyorgy Kurtag.
Ihre Kompositionen wurden von internationalen Stiftungen wie führenden Festivals, Radiosendern, und Orchestern in Auftrag gegeben. Sowohl international tätige Ensembles und Solist*innen wie Ensemble Modern, Phorminx, AsianArt Ensemble Berlin, Ictus (Belgien), Elision (Australien), Yoyo-Ma, Carin Levine, Mike Svoboda, Stefan Hussong, Yumiko Meguri, Kuniko Kato und Toshiya Suzuki als auch viele Künstler*innen verschiedener Genres wie Tanz, Theater, Ikebana und Film interessieren sich für ihre Musik, sodass es viele gemeinsame Arbeiten gibt.
Ihre Porträtkonzerte fanden mehrmals in Europa und Ostasien statt.
Zahlreiche ihrer Kompositionen erhielten Auszeichnungen, darunter der Otaka-Preis (NHK Symphony), der Akutagawa-Kompositionspreis und die Japan Awards. Darüber hinaus wurde Keiko Harada von vielen Universitäten zu Vorträgen und Lehrveranstaltungen eingeladen, u.a. an der Stanford Univ., Bercley (CA), Pisa Univ., Würzburg Univ., Ljubljana Univ. und vielen anderen.
Derzeit ist sie Professorin für Komposition am Tokyo College of Music, Dozentin für Komposition an der Toho Gakuen School of Music und Gastprofessorin an der Kagoshima University für die Erforschung der Entwicklung lokaler traditioneller Klangkultur.
Ihre Portrait-CD gibt es im Handel bei WERGO (King International), Cypres, und FONTEC. Ihre Werke sind bei ZEN-On (SCHOTT), Edition WUNN, Tokyo Concerts und Tokyo Hustle Copy erschienen.
Wir haben der Komponistin 6 Fragen gestellt, lesen Sie hier in unserem Blog: https://blog.carus-verlag.com/persoenlichkeiten/6-fragen-an-keiko-harada/zur Person