Antonio Vivaldi: Confitebor - Noten | Carus-Verlag

Antonio Vivaldi Confitebor

Psalm 110 RV 596

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Diese Komposition bietet eine breite Palette musikalischer Einfälle und ausdrucksweisen des barocken Meisters; der Reiz des Stückes gründet hauptsächlich in der typisch Vivaldischen Transparenz und Formschönheit und seiner Fähigkeit, die Stimmen in klaren Strukturen zur Entfaltung zu bringen und den kleinen Orchesterapparat in seinen klanglichen Möglichkeiten auszuschöpfen.
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Dirigierpartitur, Erstausgabe Carus 40.011/00, ISMN 979-0-007-05781-7 48 Seiten, DIN A4, kartoniert
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Chorpartitur Carus 40.011/05, ISMN 979-0-007-05782-4 12 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag Mindestbestellmenge: 3 Exemplare
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Stimmenset, Komplettes Orchestermaterial Carus 40.011/19, ISMN 979-0-007-21675-7 DIN A4, ohne Umschlag
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  • 1 x Dirigierpartitur, Erstausgabe (40.011/00)
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    5 x Einzelstimme, Violine 1 (40.011/11)
    je: 2,70 €
    5 x Einzelstimme, Violine 2 (40.011/12)
    je: 2,70 €
    4 x Einzelstimme, Viola (40.011/13)
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    4 x Einzelstimme, Violoncello / Kontrabass (40.011/14)
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    1 x Einzelstimme, Oboe 1 (40.011/21)
    je: 2,70 €
    1 x Einzelstimme, Oboe 2 (40.011/22)
    je: 2,70 €
Dirigierpartitur digital, PDF-Datei Carus 40.011/00-010-000, ISMN 979-0-007-25976-1 48 Seiten, DIN A4
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  • Antonio (Lucio) Vivaldi war ein italienischer Komponist und Geiger der Barockzeit.

    Es wird angenommen, dass sein Vater, der selbst Musiker war, für Vivaldis musikalische Ausbildung verantwortlich war. Seine berufliche Laufbahn begann er jedoch als Priester, was ihm in Venedig den Spitznamen Il prete rosso (der rothaarige Priester) einbrachte.

    Ab 1703 arbeitete Vivaldi mit Unterbrechungen bis kurz vor seinem Tod als Geigenlehrer und Komponist am Ospedale della Pietà, einem Waisenhaus für Mädchen in Venedig. Zunächst war er dort auch als Priester tätig, gab diese Tätigkeit aber nach drei Jahren wieder auf. Für seine Schülerinnen an der Pietà schrieb er zahlreiche Kammermusikwerke und Konzerte. Die berühmten Vier Jahreszeiten sind besonders bekannt und werden heute oft aufgeführt. Vivaldi komponierte unter anderem auch geistliche und weltliche Vokalmusik und war Opernkomponist und Intendant.

    Von den über 800 Werken, die heute bekannt sind, wurden zu Vivaldis Lebzeiten nur 135 veröffentlicht. Nach seinem Tod gerieten die Kompositionen Vivaldis zunächst weitgehend in Vergessenheit. Viele seiner Werke wurden erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt und veröffentlicht. Darunter ist auch das Gloria in D RV 589, die allererste Notenausgabe des Carus-Verlags.

    zur Person

Rezensionen

Antonio Vivaldi: Confitebor in C, Psalm 110

Zur Erstausgabe dieses Werkes, besorgt von Wolfgang Horn und Thomas Gerwin, liegt das komplette Aufführungsmaterial vor. Die Partitur enthält ein ausführliches Vorwort (deutsch, englisch, französisch), dem der geneigte Leser dieser Zeilen wichtige Hinweise zur Einführung und Aufführung entnehmen kann. Auffällig ist die interessante Besetzung - sie erfordert vokal und instrumental professionelles Können - und bemerkenswert ist die Anmerkung, dass weitere Psalm- und Magnificat-Vertonungen von Vivaldi vorliegen, die einen ganzen Vesperzyklus ermöglichen. Eine solche kirchenmusikalische Vesper könnte ein geistliches Konzert besonderer Qualität sein, aber auch eine sinnvolle Art, an Vivaldi als Kirchenmusikkomponisten in seinem 250. Todesjahr zu erinnern.
Erich Weber, Musica Sacra 4/1991

Diese strahlende dreistimmige Vertonung des Psalm 110 (für Alt, Tenor und Bass) wurde um 1732 komponiert. Die Strophen wurden in fünf Trios und einer Arie für Tenor und zwei Oboen verfasst. Alle drei Stimmen werden gleich behandelt, und jeder wird die Möglichkeit erteilt, alleine zu singen. Die zwei sanften Übergänge der Alt-Stimme zwischen dem punktierten und majestätischen Orchester-Motiv sowie dem Trio „Intellectus bonus” gehören zu den schönsten Momenten dieses Werkes. Die schwungvolle Tenor-Arie „Gloria Patri” bildet einen fröhlichen Übergang zum glänzenden Schluss-Trio „Et in saecula saeculorum” mit seinem vorbildlichen Kontrapunkt im Fugato.
Toccata, 7/03

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