Antonio Vivaldi: Credidi - Noten | Carus-Verlag

Antonio Vivaldi Credidi

RV 605, 1720–1730

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Die Psalmvertonung Credidi, propter quod locutus sum RV 605 ist ein Kuriosum unter den geistlichen Vokalwerken Antonio Vivaldis, handelt es sich doch um die Bearbeitung einer Bearbeitung. Grundlage der Kontrafaktur war das anonyme Lauda Jerusalem RV Anh. 35. Vivaldi komponierte nur einen Vers neu hinzu. Wann genau und für wen, darüber kann bis heute nur spekuliert werden. Das fünfstimmige, rund 150 Takte umfassende Werk im stile antico ist eine Bereicherung im Repertoire für Chöre und Ensembles und gibt zugleich Einblick in die Bearbeitungspraxis des 18. Jahrhunderts.
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Dirigierpartitur, Vorwort auf Dt. und Engl. Carus 40.025/00, ISMN 979-0-007-36096-2 28 Seiten, DIN A4, kartoniert voraussichtlich lieferbar ab 08/2026
Chorpartitur Carus 40.025/05, ISMN 979-0-007-36098-6 16 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag voraussichtlich lieferbar ab 08/2026 Mindestbestellmenge: 20 Exemplare
Stimmenset, Komplettes Orchestermaterial Carus 40.025/19, ISMN 979-0-007-36099-3 36 Seiten, 23 x 32 cm, ohne Umschlag voraussichtlich lieferbar ab 08/2026
Zusatzinformationen zum Werk
  • Antonio (Lucio) Vivaldi war ein italienischer Komponist und Geiger der Barockzeit.

    Es wird angenommen, dass sein Vater, der selbst Musiker war, für Vivaldis musikalische Ausbildung verantwortlich war. Seine berufliche Laufbahn begann er jedoch als Priester, was ihm in Venedig den Spitznamen Il prete rosso (der rothaarige Priester) einbrachte.

    Ab 1703 arbeitete Vivaldi mit Unterbrechungen bis kurz vor seinem Tod als Geigenlehrer und Komponist am Ospedale della Pietà, einem Waisenhaus für Mädchen in Venedig. Zunächst war er dort auch als Priester tätig, gab diese Tätigkeit aber nach drei Jahren wieder auf. Für seine Schülerinnen an der Pietà schrieb er zahlreiche Kammermusikwerke und Konzerte. Die berühmten Vier Jahreszeiten sind besonders bekannt und werden heute oft aufgeführt. Vivaldi komponierte unter anderem auch geistliche und weltliche Vokalmusik und war Opernkomponist und Intendant.

    Von den über 800 Werken, die heute bekannt sind, wurden zu Vivaldis Lebzeiten nur 135 veröffentlicht. Nach seinem Tod gerieten die Kompositionen Vivaldis zunächst weitgehend in Vergessenheit. Viele seiner Werke wurden erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt und veröffentlicht. Darunter ist auch das Gloria in D RV 589, die allererste Notenausgabe des Carus-Verlags.

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