Magnificat a 8 voci con 6 vel 10 istromenti
aus: Selva morale et spirituale 1640
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Claudio Monteverdi
| 1567-1643Während seiner Jugend in Cremona erhielt Monteverdi seine erste musikalische Ausbildung bei Marc'Antonio Ingegneri, dem Kapellmeister der Kathedrale. Nachdem er sich mit ersten Veröffentlichungen, darunter sein 1. Madrigalbuch, einen Namen gemacht hatte, ging er 1590 nach Mantua an den Hof der Gonzaga: Er blieb 22 Jahre in Diensten der Familie, erst als Sänger und Violist, später als Kapellmeister. Hier schrieb er weitere Madrigalbücher und mit mit L'Orfeo 1607 eine der frühesten Opern der Musikgeschichte. Ebenfalls noch in Mantua entstand 1610 die Marienvesper. 1613 wurde Monteverdi Kapellmeister an St. Markus in Venedig. Auf dieser Position verbrachte er 30 musikalisch fruchtbare Jahre: Er komponierte sakrale Werke, blieb aber auch der weltlichen Musik verpflichtet und veröffentlichte mit den Madrigalbüchern 6 bis 8 seine umfangreichsten weltlichen Sammlungen. Nach der Eröffnung des Venezianischen Opernhauses 1637, der ersten öffentlichen Spielstätte überhaupt, trat er auch wieder als Opernkomponist in Erscheinung: Seine beiden späten Opern Il ritorno d'Ulisse in Patria und L'incoronazione di Poppea wurden hier uraufgeführt. zur Person
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Herausgeber*in
David Blazey
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Generalbassaussetzer*in
Paul Horn
| 1922-2016Paul Horn war ein deutscher Kirchenmusiker, Organist, Komponist und Musikwissenschaftler. Er studierte Kirchenmusik und Orgel an der Evangelischen Kirchenmusikschule Esslingen am Neckar bei Hans-Arnold Metzger und Musikwissenschaft, Theologie und Geschichte an der Universität Tübingen. Seine berufliche Laufbahn begann als Kantor an der Evangelischen Michaelskirche in Stuttgart-Degerloch. 1954 wurde er Kantor an der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg, eine Position, die er bis zu seiner Pensionierung innehatte. Als Musikwissenschaftler arbeitete Horn bis ins hohe Alter eng mit Carus zusammen. So stammen zahlreiche Carus-Klavierauszüge aus seiner Feder. zur Person
Rezensionen
Monteverdi, Claudio (1567-1643): Magnificat
Ein Stück von derartig hoher musikalischer Qualität, darüber hinaus nur mittelschwer: kooperationswillige Chöre und Chorleiter sollten zugreifen. Für zwei Chöre - zahlenmäßig mittelstark besetzt genügt – die Spaß an der Zusammenarbeit haben, eine dankbare Aufgabe. Das Stück wäre bei einem sog. „Dekanatssingen” bestens aufgehoben; es könnte auch unter mehr Chorgruppen aufgeteilt werden. Stimmumfang kein Problem: der Sopran geht z.B. über e2 nicht hinaus. Ob die kurzen Solopartien in den Sopranen, Tenören und Bässen von Chor oder doch lieber von Solisten übernommen werden sollten, muss - je nach Gegebenheit – vor Ort entschieden werden. Sehr empfehlenswert.Friedrich Storfinger, Musik im Bistum Essen 1996/I, S. 52