Drei Lieder
Vokaltranskriptionen von Clytus Gottwald
Die anspruchsvollen Transkriptionen für Chor a cappella von Clytus Gottwald werden von Chören begeistert aufgenommen und weltweit mit großem Erfolg aufgeführt. In seinen Transkriptionen überträgt Gottwald vokale Satztechniken der Neuen Musik, die er als langjähriger Leiter der Schola Cantorum entwickelte, auf traditionelle Kompositionen, wobei er die Strukturen der Werke in äußerst differenziertem Klang ohrenfällig macht.
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Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Edvard Grieg
| 1843-1907Edvard Grieg wurde am 15. Juni 1843 als viertes von fünf Kindern in Bergen/Norwegen geboren. Er studierte von 1858 bis 1862 am Konservatorium in Leipzig Klavier und Komposition, nachdem er bereits früh von seiner Mutter, einer vorzüglichen Pianistin und Pädagogin, im Klavierspiel unterrichtet worden war. 1862 siedelte er nach Kopenhagen um, wo er 1864 zusammen mit Hans Christian Andersen und anderen Musikern die Konzertgesellschaft zur Pflege neuer skandinavischer Musik gründete. Er integrierte die Volksmusik seiner Heimat mittels derer typischen Elemente wie der Verwendung leerer Quinten, scharf betonter Tanzrhythmen und dem eigentümlichen Schwanken zwischen modalen und Dur-Molltonarten in die klassische Musik. Wichtige Impulse für die Herausbildung des nationalen Stils seiner Musik erhielt Grieg unter anderem von dem früh verstorbenen Komponisten der norwegischen Nationalhymne Rikard Nordraak. Griegs größte Bedeutung liegt in der Klavier- und Kammermusik. Jedoch schrieb er auch wertvolle Chor- und Liedliteratur, bei der es einiges zu entdecken gibt. zur Person
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Bearbeiter*in
Clytus Gottwald
| 1925-2023Der Chordirigent, Komponist und Musikwissenschaftler Clytus Gottwald (1925 – 2023) hat für die zeitgenössische Chormusik wesentliche Beiträge geleistet. Als Redakteur für Neue Musik beim Südfunk Stuttgart sowie Gründer und Leiter der Schola Cantorum Stuttgart stand er in produktivem Austausch mit seinen die Neue Musik begründenden Zeitgenossen Pierre Boulez, Mauricio Kagel, György Ligeti, Luigi Nono, Karlheinz Stockhausen und vielen anderen. Gottwald prägte mit seiner Schola Cantorum, einem 16-stimmigen Kammervokalensemble, maßgeblich die heute selbstverständlich gewordene A-cappella-Chorkultur auf höchstem technischem Niveau. Seine Transkriptionen von Klavierliedern oder Instrumentalstücken für vielstimmigen Chor a cappella, die in ihrer an Ligeti geschulten Satzweise höchste musikalische Ansprüche stellen, werden von Chören auf der ganzen Welt geschätzt. Clytus Gottwald wurde für seine Verdienste mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Kulturpreis Baden-Württemberg 2009, dem Preis der Europäischen Kirchenmusik 2012 und dem Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland 2014. Seine Bedeutung für die Entwicklung der zeitgenössischen Chormusik kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. zur Person