Franz Lachner: Requiem in f - CDs, Choir Coaches, Medien | Carus-Verlag

Franz Lachner Requiem in f

op. 146, 1856

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Weltersteinspielung
Franz Lachners Requiem in f entstand zum Mozart-Gedenkjahr 1856 und ist Ausdruck seiner Mozart-Verehrung, auch wenn die Requiem-Vertonungen der beiden Komponisten kaum Gemeinsamkeiten aufweisen. Nach nahezu 27 Jahren mit Kirchenwerken im reinen A-cappella-Stil stellt Lachners Totenmesse einen Meilenstein und eine Besonderheit in seinem Schaffen dar. Die Wahl der großen Orchesterbesetzung hatte letztlich auch zur Folge, dass die Aufführungen unter Lachner nicht im sakralen Bereich sondern vor Konzertpublikum stattfanden. Durch den Gegensatz von großer orchestraler Besetzung, die in wenigen dramatischen Punkten ihre volle Wirkung entfaltet, und einer ansonsten eher introvertierten Stimmung entsteht eine besondere Spannung. Die Kammersolist*innen Augsburg unter der Leitung von Hermann Meyer haben es sich zur Aufgabe gemacht, heute vergessene Werke neu zu entdecken. So gelingt die Weltersteinspielung das Repertoire an Requiem-Vertonungen um einen wichtigen und spannungsreichen Vertreter.

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  • Requiem
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  • Quam olim Abrahae
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  • Benedictus
  • Agnus Dei
  • Lux aeterna
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Zusatz-Material
  • Introitus - Kyrie 1. Requiem (Coro) Requiem aeternam dona eis Domine:
    et lux perpetua luceat eis.
    Te decet hymnus Deus in Sion,
    et tibi reddetur votum in Jerusalem:
    exaudi orationem meam,
    ad te omnis caro veniet.
    Requiem aeternam dona eis Domine:
    et lux perpetua luceat eis.

    2. Kyrie (Coro) Kyrie eleison.
    Christe eleison.
    Kyrie eleison.

    Sequenz 3. Dies irae (Solo T, Coro) Dies irae, dies illa
    solvet saeclum in favilla:
    teste David cum Sibylla.
    Quantus tremor est futurus,

    ...

  • Introitus - Kyrie 1. Requiem (Coro) Lord, grant them eternal rest,
    and let the perpetual light shine upon them.
    Thou shalt have praise in Zion, oh God,
    and homage shall be paid to Thee in Jerusalem.
    Hear my prayer.
    All flesh shall come before Thee.
    Lord, grant them eternal rest,
    and let the perpetual light shine upon them.

    2. Kyrie (Coro) Lord, have mercy upon us.
    Christ, have mercy upon us.
    Lord, have mercy upon us.

    Sequenz 3. Dies irae (Solo T, Coro) This day, this day of wrath
    shall consume the world in ashes,
    as foretold David and the Sibyl.
    What trembling there shall be

    ...

  • Introitus - Kyrie 1. Requiem (Coro) Gib ihnen die ewige Ruhe, Herr,
    und das ewige Licht leuchte ihnen.
    Dir gebührt ein Loblied, Gott, auf Zion,
    und Dir erfülle man sein Versprechen in Jerusalem.
    Erhöre mein Gebet,
    zu Dir kommt alles Fleisch.
    Gib ihnen die ewige Ruhe, Herr,
    und das ewige Licht leuchte ihnen.

    2. Kyrie (Coro) Herr, erbarme Dich.
    Christus, erbarme Dich.
    Herr, erbarme Dich.

    Sequenz 3. Dies irae (Solo T, Coro) Tag des Zornes, jener Tag
    legt die Welt in glühende Asche,
    wie David und die Sibylle künden.
    Welch ein Beben wird herrschen,

    ...

  • Texte du livret du CD Carus xxx

    Herbert Lölkes
    Traduction (abrégé) : Sylvie Coquillat

    La vie de Franz Lachner (1803–1890) couvre pratiquement tout le 19ème siècle, allant historiquement et musicalement parlant, de l’époque de Beethoven et Schubert, qu’il connaissait tous les deux, jusqu’au culte wagnérien en essor dans sa patrie d’adoption, Munich. Lachner est issu d’une famille musicale. Lui-même et ses frères cadets Ignaz et Vincenz, tous deux eux-mêmes musiciens professionnels par la suite, apprirent tout d’abord la musique auprès de leur père, Anton Lachner, qui était organiste dans leur ville natale, Rain am Lech (Haute-Bavière). Franz Lachner apprit non seulement le jeu obligatoire du piano et de l’orgue, mais aussi le violon, le violoncelle, le cor et le chant. En 1822, il partit pour Munich et suivit l’enseignement de contrepoint et d’orgue de Kaspar Ett, longtemps organiste à l’église Saint-Michel de la cour.

    ...

  • Text from the CD Carus 83.178

    Herbert Lölkes
    Translation (abridged): Peter Palmer

    Franz Lachner’s life (1803–1890) stretches over most of the 19th century from the age of Beethoven and Schubert, both of whom he knew, to the flourishing Wagner cult in his adopted home town of Munich. Lachner was born into a musical family. He and his younger brothers Ignaz and Vincenz – who, too, became professional musicians – received their first music lessons from their father Anton Lachner, the organist in their native town of Rain am Lech (Upper Bavaria). Franz Lachner studied not only the obligatory piano and organ but also violin, cello, horn and singing. In 1822 he went to Munich and studied counterpoint and organ under Kaspar Ett, the veteran organist at the Court Church of St. Michael.

    Two years later, Lachner moved to Vienna to study under Maximilian Stadler as well as under

    ...

  • Booklet-Text der CD Carus 83.178

    Herbert Lölkes

    Ein Requiem zu Ehren Mozarts Franz Lachners Leben (1803–1890) erstreckt sich fast über das ganze 19. Jahrhundert, reicht musikgeschichtlich von der Zeit Beethovens und Schuberts, mit denen beiden er bekannt war, bis zum aufblühenden Wagner-Kult seiner Wahlheimat München. Geboren ist Lachner in einer musikalischen Familie. Er und seine jüngeren Brüder Ignaz und Vincenz, beide später ebenfalls professionelle Musiker, erhielten den ersten Musikunterricht bei ihrem Vater Anton Lachner, der in ihrem Geburtsort Rain am Lech (Oberbayern) Organist war. Franz Lachner lernte nicht nur das obligatorische Klavier- und Orgelspiel, sondern auch Violine, Violoncello, Horn und Gesang – ideale Voraussetzungen für seine spätere Karriere als Konzert- und Opernkapellmeister. Nach einigen Jahren Gymnasialunterricht in Neuburg an der Donau entschloss

    ...

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Compact Disc, SACD Carus 83.178/00, EAN 4009350831780 CD, Jewel Case
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19,90 € / St.
  • Franz Lachner war als Komponist, Organist und Kapellmeister tätig.
    Sein umfangreiches Werk bedient so gut wie alle Gattungen und scheint vor allem von der Musik Beethovens und Schuberts aber auch Spohrs und Meyerbeers beeinflusst. zur Person
  • Seine Gesangsausbildung erhielt der gebürtige Kanadier Colin Balzer bei David Meek in Kanada und bei Edith Wiens in Deutschland. Daneben besuchte er Meisterkurse bei Helmut Deutsch, Robert Tear, Elly Ameling, Brigitte Fassbaender und Christoph Prégardien. Inzwischen hat Colin Balzer eine ganze Reihe internationaler Preise errungen und mit einem Repertoire, das von Monteverdi bis Penderecki reicht, eine rege internationale Konzertätigkeit begonnen. Er war bei den Festspielen in Baden-Baden, Aix-en-Provence oder dem Early Music Festival in Boston und Vancouver zu hören, und er konzertiert regelmäßig mit verschiedenen kanadischen Orchestern. Auch als Liedsänger hat Colin Balzer bereits beachtliche Erfolge vorzuweisen. Außerdem legte er seine erste CD vor, mit einer Einspielung von Hugo Wolfs Italienischem Liederbuch in Zusammenarbeit mit Hartmut Höll. zur Person

Rezensionen

Lieder zu Advent und Weihnachten

 [...] Eine tief empfundene Komposition, die es wert war eingespielt zu werden!

Quelle: Singende Kirche 4/2006, S. 293

 

Diese Musik will nicht drohen. Franz Lachners kaum bekanntes f-Moll-Requiem op. 146 ist ein Fest der Lyrik, eine Quelle der Zuversicht. Ein inniger, warmer, gefälliger Ton prägt jene Totenmesse, deren Anlass Mozarts 100. Geburtstag anno 1856 war. Bisweilen glaubt man Reminiszenzen ans Requiem des Salzburgers zu erkennen. Doch in der lyrischen Grundhaltung und als Kontrapunktiker ging der wie sein Schüler Josef Rheinberger in München wirkende und auch ästhetisch mit dem Liechtensteiner vergleichbare Lachner (1803 bis 1890) eigene Wege. Die Wiederentdeckung lohnt sich. Mit dieser SACD legen die Kammersolisten Augsburg unter Hermann Meyers Leitung die gelungene Weltersteinspielung vor. Ein schönes Werk - nicht nur bei den Bratschenlinien im "Lacrimosa". Mehr Trost als Trauer.

Johannes Adam
Quelle: Badische Zeitung, 28.09.2007

 

[...] Jedenfalls gerät in der vorliegenden Aufnahme insbesondere das solistische, innige Hostias zu einem Ereignis: In Lachners Requiem ist dieser betörend schöne Satz der lyrische Mittelpunkt. [...]

Dr. Franz Gratl
klassik.com, 28.02.2007

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