Missa concertata in C
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Komponist*in
Giacomo Carissimi
| 1605-1674Italienischer Komponist, 1605-1674. Einer der bedeutendsten Oratorienkomponisten des 17. Jahrhunderts. Den Stoff seiner 15 noch erhaltenen Oratorien entnahm er fast immer aus dem Alten Testament (Historia di Jephte, Abraham et Isaac, Jonas). Außerdem schrieb er geistliche und weltliche Kantaten. Der Großteil seiner Handschriften ging jedoch im 18. Jh. verloren. zur Person
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Herausgeber*in
Günther Massenkeil
| 1926-2014
Rezensionen
Giacomo Carissimi, der erste Großmeister des Oratoriums und Autor zahlreicher konzertierender Motetten und italienischer Belcanto-Solokantaten, hat auch einige Messen komponiert. Die Missa concertata in C für 2 Tenöre oder Soprane und Bass, 2 Violinen und Generalbass wurde 1666 in Köln gedruckt und gilt als Zeugnis für den zeitgenössischen europäischen Ruhm des römischen Meisters. Das Werk ist im generalbassbegleiteten konzertierenden Stil geschrieben, dem Gegenpol zur A-cappella-Schreibweise, und ist eines der wenigen heute zugänglichen Werke dieser Art. Es kann ganz in solistischer Besetzung aufgeführt werden, aber auch so, dass die Singstimmen solistisch und chorisch wechseln. Herrliche Musik, die an Monteverdi und Fux erinnert.
Quelle: Singende Kirche 3/07